Aktuelle Informationen


Aktuelle Informationen in Broschüren:

Der Seniorenverband BRH bietet kostenlose Informationsbroschüren für unsere Mitglieder zu verschiedenen Themen an.
Eine Liste unseres Serviceangebotes finden Sie hier. PDF-Symbol166 kB


Aktuelle Informationen im Internet:

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Aktuelle Informationen
des BRH NRW

 

(02.12.2017)
BRH: Altersgrenze für Schöffen wirklich altersdiskriminierend?

(NRW/Münster) Eine gewisse Bereitschaft unserer Mitglieder, ein Schöffenamt zu übernehmen und damit ihre Lebenserfahrung für die Justiz einzusetzen und sich auf diese Weise um den Rechtsstaat verdient zu machen, können wir immer wieder beobachten. Deshalb wurde der Seniorenverband BRH auch hellhörig, als es angesichts der Altersbegrenzung bei der Schöffentätigkeit hier und da mal hieß, man sei zu alt und müsse nach Hause geschickt werden. Weil dieses Thema nun auch in der neuen NRW-Regierung auftauchte, war das für den BRH das Signal, der Frage einmal nachzugehen: Liegt hier eine Altersdiskriminierung vor? Denn - so der Seniorenverband - ist es doch selbstverständlich, dass die notwendigen Fähigkeiten nicht grundsätzlich mit dem Erreichen des siebzigsten Lebensjahres enden. Immerhin kennen wir viele Personen, die sich ihre geistige Beweglichkeit und ihre physische Belastbarkeit in bewundernswerter Art und Weise bis ins hohe Alter erhalten haben.

Aus dem Justizministerium NRW haben wir dazu erfahren, dass von der Justizpraxis in Deutschland schon bei einer Befragung im Jahr 2013 gegen die Aufhebung der Altersgrenze für Schöffen aus fachlicher Sicht Bedenken geäußert worden sind, die nicht unbeachtlich erscheinen und so dann auch den Vorwurf der "Altersdiskriminierung" nicht verdienen. So wird darauf verwiesen, dass das Schöffenamt in teils hoch komplexen Strafverhandlungen besondere Anforderungen an Physis und Psyche mit Belastungen mit sich bringt. Das Ministerium sammelte Fakten: Mit dem Alter steigen die Gesundheitsrisiken, eine Schöffenperiode dauert fünf Jahre, fällt ein Schöffe im Laufe einer Verhandlung aus, muss der Prozess von vorne beginnen. Auch kein guter Plan, Schöffen ab einem bestimmten Alter an nur noch für kurze, zeitlich überschaubare Verhandlungen einzuplanen….

Bei allen gesundheitlichen Bedenken: Die Alternative wäre eine vorsorgliche amtsärztliche Begutachtung von Schöffen im Hinblick auf ihr individuelles geistiges und körperliches Leitungsvermögen. Aber dieser Gedanke kommt wohl nie in Frage: Eine solche Untersuchung wäre dann tatsächlich altersdiskriminierend. Ganz abgesehen davon, dass wir befürchten müssen, dass Verteidiger die betagten Schöffen mit Ablehnungsanträgen und der Behauptung überziehen könnten, der ehrenamtliche Richter sei nach dem in der Hauptverhandlung gewonnenen Eindruck nicht in der Lage, dieser hinreichend zu folgen.

Deshalb regen wir nun auch an, von einer schon mal erwogenen Aufhebung der Altersgrenze für Schöffen Abstand zu nehmen. Es heißt ja ohnehin, dass in begründeten Ausnahmefällen von der Altersgrenze durchaus abgesehen werden kann. Dies wiederum hat dann zur Folge, dass bei einer besonderen persönlichen oder fachlichen Qualifizierung bei Überschreiten der Altersgrenze die Übernahme eines Schöffenamtes doch möglich wäre. Ihre Meinung zu diesem Thema ist uns wichtig: Wenn sie sich äußern wollen, Ihre Möglichkeit finden Sie im BRH Landesbüro 02573 / 9791450 oder post@brh-nrw.de

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(02.12.2017)
Der Seniorenverband BRH zu Gast im Mehrgenerationenhaus in Lippstadt

(Lippstadt) Das gesamte Wirken des Seniorenverband BRH ist der Solidarität mit den Älteren gewidmet. Um diese Aufgaben zu erfüllen, mischt sie sich als Vertretung der Älteren immer wieder auf allen Ebenen ein. So wundert es nicht, wenn Landesvorsitzender Martin Enderle auf der Hauptversammlung der BRH-Bundesseniorenvertretung auftauchte, der Dortmunder BRH-Chef Hans-Peter Kalmus sich auf der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) einmischte, oder - wie zuletzt - Dr. Volkhard Riedel bei der LAGSO in der Landesseniorenvertretung NRW seine Stimme erhebt.

Ein Hauptthema der Sitzung der Landesarbeitsgemeinschaft politischer Seniorenorganisationen (LAGSO) war diesmal das Mehrgenerationenhaus mit Verein und Genossenschaft im sozialen Wohnungsbau. Dazu war man zu Gast im Mehrgenerationenhaus in Lippstadt. Ein besonderes Wohnprojekt, da durch die Genossenschaft darauf Wert gelegt wird, dass die Menschen auch zusammenpassen. In Lippstadt ist es eine Gruppe fleißiger junger und alter Spätaussiedler aus Russland. "Wir im Quartier Lippstadt Süd-West e.V." hat sich seit 2010 zum Ziel gesetzt, durch ein gemeinschaftliches und generationenübergreifendes Wohnprojekt, den Austausch zwischen den Generationen zu fördern und das Miteinander unterschiedlicher Familien- und Lebensformen zu ermöglichen.

Im Rahmen dieses Treffens nutzte Dr. Riedel auch die Gelegenheit, aus der Arbeit seiner BRH-Organisationen zu berichten. Dabei ging er auf Themen wie ein notwendiger individueller Beratungsbedarf durch ein BRH-Sorgentelefon, die monatlichen Informationsveranstaltungen vor Ort, auf seniorenrelevante Themen zur Bildung und Unterhaltung sowie Geselligkeit, auch auf vielfältige Senioreninformationen, die den älteren Menschen regelmäßig "auf den Küchentisch kommen", sowie auf Einsatz für die schnellere Bearbeitung von Beihilfeanträgen und Krankenversorgung ein. Dr. Riedel sprach auch an, dass älteren Mitmenschen immer noch einen Mangel an Sicherheitsgefühl beklagen, forderte einmal mehr zur Personalversorgung der Polizei die Einbeziehung des Flächenfaktors bei der Berechnung einer benötigten Polizeistärke und wies auf die Gefahr der oft bestehenden Funklöcher bei zwingend erforderlichen Notrufe hin. Bei den Mängeln hinsichtlich der Preisauszeichnungen forderte er nachdrücklich, dass die Erkenntnisse aus der einschlägigen BAGSO-Studie aus 2015 umgesetzt werden.

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(30.11.2017)
Neues PC-Seminar schon ausgebucht

Der BRH NRW organisiert für Mitglieder mit PC-Kenntnissen in der Zeit vom 04. bis 06. März 2018 in der DBB-Akademie in Königswinter-Thomasberg ein Seminar mit den Schwerpunkten "Windows Dateimanagement, Bildbearbeitung mit Gimp2 & Excel Grundlagen.

Es sind leider nur 12 Seminarplätze vorhanden. Für diese lagen innerhalb weniger Tage nach Bekanntgabe an die Orts- und Kreisverbände schon Anmeldungen vor. Da aber auch immer mit Absagen zu rechnen ist, wurde eine Warteliste angelegt.

Einzelheiten finden Sie auf unserer Seite Termine.

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(26.11.2017)
Unser BRH-Abschied von Hajo Keller

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Kreuz

Hajo Keller (NRW/Troisdorf). Die vielen alten Weggefährten reagierten bestürzt: Unser Hajo Keller ist Mitte November 2017 verstorben. Wir alle aus der großen BRH-Familie möchten uns auf diesem Weg in stiller Trauer mit den Angehörigen verbunden fühlen. Mit dem Verstorbenen verlieren wir einen Menschen, der unsere Organisation über viele Jahre mit seinem großen und kontinuierlichen Engagement - auf Ortsebene des BRH-Bonn, aber auch im BRH-Landesvorstand NRW - prägte. Geradezu unermüdlich hat er stets sein Erfahrungswissen und seine Überzeugung engagiert in die gemeinsame Arbeit eingebracht. So war er doch beim Deutschen Beamtenbund etwa 50 Jahre ein bedeutsamer Pfeiler - erst bei der Steuer-Gewerkschaft, später beim Seniorenverband - und innerhalb dieser Arbeit eine verlässliche Größe.
Unvergessen bleiben seine bis zuletzt von ihm regelmäßig organisierten Seniorentreffen in Köln. Der von ihm noch kürzlich ausgesprochenen Einladung zum Wiedersehen konnte er schon selbst nicht mehr folgen.
Wenn Hajo Keller auftrat, stiftete er Unruhe, aber eine aufklärerische und anregende! Auch die Senioren des BRH NRW trauern als langjährige Wegbegleiter um den überaus engagierten Vertreter der älteren Menschen. Wir werden seinen stets außergewöhnlichen persönlichen Einsatz gerade im sozialen Bereich nicht vergessen.

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(25.11.2017)
November 2017: WDR überall in der Kölner Innenstadt!

(Köln) Weil die Nachfrage so groß war, machte sich Tourenleiter Günter Dahlem mit einer Gruppe des Seniorenverbandes BRH NRW ein weiteres Mal zum WDR in die Kölner Innenstadt auf und vermerkte nach dem Besuch: WDR überall in der Kölner Innenstadt! Schon auf dem Hinweg vom Bahnhof zum WDR-Besucherzentrum wurde den Teilnehmern deutlich, welche Ausmaße die WDR-Gebäudekette vom Funkhaus am Wallrafplatz (erstes Gebäude WDR, bezugsfertig 1952) bis zum neuesten Gebäude, den vom Karneval bestens bekannten WDR-Arkaden, inzwischen gewonnen hat. Start der Visite war zunächst im Besucherzentrum in der Elstergasse. Dort gab es einen Info-Film über die heutigen Aufgaben des WDR.

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(18.11.2017)
Die Welt der Motoren und der KHD-Werke mit anderen Augen gesehen

(Köln) Der Vortrag zur Entstehung und Weiterentwicklung von Otto-Motoren sowie die anschließende Besichtigung der Montage war für die Senioren hochinteressant und Teilnehmer Rainer Kirmes brachte es auf den Punkt: "Jetzt sieht man die Welt der Motoren und der KHD in Köln mit ganz anderen Augen!" Gleich zweimal führte Tourenleiter Volker Lohmeyer Seniorengruppen zu den KHD-Werken nach Köln und wurde so der großen Nachfrage zu diesem Thema gerecht.

Beide Werksführungen wurden durch den Deutz-Rentner in ehemals leitender Funktion Dieter Asselborn absolut souverän, sehr lebendig und kurzweilig gestaltet, so dass ohne Ausnahme alle schnell vergangene drei Stunden erlebt hatten. Zunächst wurde man im sogenannten "Technikum", dem von ehemaligen Deutz Mitarbeitern jetzt als Verein "Freunde der Motorensammlung Deutz e.V." betriebenen Museum, über die Geschichte des Unternehmens informiert. Am 31. März 1864 hatten Ernst August Otto und Eugen Langen mit insgesamt 1.460 Goldmark ihre Fabrik zur Herstellung von Motoren gegründet. Durch die beiden und ihre später ebenfalls berühmten Mitarbeiter wurden alle wesentlichen Motor-Elemente wie Viertaktmotor (Ottomotor), Vergaser, Zündung, Direkteinspritzung, Selbstzünder (Dieselmotor), ja sogar der Hybridantrieb noch Ausgang des 19. Jahrhunderts erfunden und entwickelt, die auch heute noch die moderne Motorisierung bestimmen. Ohne Übertreibung liegt also in Köln-Deutz die Wiege der weltweiten Motorisierung. Asselborn erklärte den Senioren des BRH jedes einzelne Exponat im Museum und manche davon wurden in Funktion vorgeführt bzw. Aufnahmen davon gezeigt.

Anschließend durfte man die Motorenfertigung - in der leider mit Fotografierverbot belegten Montagehalle - life beobachten. Einfach nur beeindruckend, was da auf drei Produktionsbändern von Menschenhand mit Unterstützung von nur vier Robotern, davon einer für die Lackierung der Motoren, geleistet wird, denn das Werk verlässt alle 90 Sekunden einen Motor. Gefertigt werden ausschließlich Dieselmotoren mit 4- bzw. 6-Zylindern bis 7,8 Litern Hubraum für Bus, Truck, Agrar und Industrie.

Zum Abschluss des Tages stärkten sich die Senioren im Deutzer Brauhaus (im Deutzer Bahnhof) und verarbeiteten nicht nur faszinierenden Erlebnisse, sondern stärkten sich auch bei wohlschmeckender Brauhauskost und leckerem Kölsch.

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(18.11.2017)
Müntefering (BAGSO) und Kalmus (BRH) fuhren Einsatz für Senioren

(Dortmund) Um Themen wie "Gesundheitskompetenz beeinflusst das Gesundheitsverhalten von älteren Menschen, die Relevanz einer ausgewogenen Ernährung vermeidet ernährungsbedingte Erkrankungen und allen Menschen bis ins hohe Alter sollte eine gesunde Lebensweise ermöglicht werden" ging es auf der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO). Zu den deutlich mehr als 200 Teilnehmern aus den unterschiedlichen Handlungsfeldern der Seniorenarbeit und der Wissenschaft gehörte auch als Vertreter des Seniorenverbandes BRH NRW unser Dortmunder BRH-Chef Hans-Peter Kalmus. Gemeinsam erörterte man wichtige Aspekte und entwickelte Ideen und Strategien sowie erforderliche Rahmenbedingungen für die Verbesserung der Angebote auf kommunaler Ebene zu den Themen Ernährung und Bewegung sowie Gesundheit.

In der Gruppenarbeit im Kongresszentrum der Westfalenhallen konnte sich Kalmus in unmittelbarer Nachbarschaft des Gastgebers, BAGSO-Vorsitzenden Franz Müntefering, mit Sachverstand einmischen. Dabei ging es u.a. um die Frage, wie man bei der Zielgruppe "ältere Menschen" die sehr zurückgezogenen Senioren erreichen kann. Ein Thema, das auch den Seniorenverband immer wieder beschäftigt. Müntefering ermunterte alle Teilnehmer zu verstärktem Engagement für die Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen vor allem im ländlichen Raum. Kalmus stimmte mit Müntefering überein: "Es ist eminent wichtig, dass man sich auch im Alter bewegt, einer Sportgruppe für Ältere beitritt, viel in der frischen Luft spazieren geht und hierbei leichte Gymnastik Übungen vollzieht."

Aus dem weiteren Inhalt des Treffens: Birgit Zoerner Dozentin für Arbeit, Gesundheit und Soziales/Stadt Dortmund, empfahl beispielhaft die sportliche Bandbreite in Dortmund zu nutzen, qualitative gute Lebensmittel zu sich nehmen. Ursula Horetzky, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, mahnte, der überwiegende Teil unserer älteren Generation hat Übergewicht, trinkt zu wenig, hat Nährstoffmangel, hohen Blutdruck und erhöhte Blutzucker Werte. Professorin Dr. Doris Schaeffer, Uni Bielefeld, nahm sich die Medikamenten-Beipackzettel vor. "Sind zwar lesbar aber nicht verständlich!" Sie setzt sich dafür ein, dass diese verständlich gestaltet werden. Professor Dr. Michael Tiemann (Gera) vom Deutscher Turner Bund gab Anregungen zum Radfahren, Wandern, Joggen. "Ältere Menschen sollten pro Woche ca 150 Minuten sportliche Tätigkeiten ausüben!"

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(11.11.2017)
Früher offene Türen, heute hohe Barrieren

(NRW) Als unsere DBB-Jugend im April 2016 mit ihrer Kampagne "Gefahrenzone Öffentlicher Dienst" an die Öffentlichkeit ging und die Anzahl der Berichte von Mitgliedern aus den eigenen Reihen anstieg, griff der Seniorenverband BRH das Thema mit der Frage auf, wie das denn vor 30 Jahren im Öffentlichen Dienst war. Das Ergebnis der Initiative "Mischen sie sich ein, Ihre Meinung ist gefragt": "Früher war der Respekt vor einer Behörde und deren Vertretern ein ganz anderer!" Wer früher aufs Amt ging, der zog sich gepflegt an, wartete geduldig bis er an der Reihe war und klopfte an, bevor er ein Zimmer betrat.

Unsere Jugend griff diesen BRH-Beitrag auf und berichtet heute aktuell über den Rückblick:

Die Behörde: Ein offenes Haus. "Wir hatten immer offene Türen." Heute hingegen seien strenge Kontrollen nötig. "Es ist eine völlig neue Zeit", sagt BRH-NRW-Vorstand Hans Burggraf. Behörden als öffentliche Häuser - in den Köpfen ist diese Vorstellung auch heute noch präsent. Aber vielerorts lässt sie sich nicht mehr leben. Nach Übergriffen, die mit dem Tod von Beschäftigten enden, und nach der Zunahme heftiger Ausraster, sind Behördenleitungen gezwungen, über Veränderungen nachzudenken, um ihre Mitarbeiter besser zu schützen. Eingangsbereiche mit Pförtnern, Sicherheitsschleusen oder hohe Glaswände - wie im Bürgerbüro der Stadt Bonn. Dort entschied man sich für diese Maßnahme, nachdem dort zum wiederholten Mal Probleme auftraten. Zuletzt war eine Mitarbeiterin mit einem Telefonhörer am damals noch offenen Tresen attackiert worden.

Der Gedanke des offenen Hauses reichte damals so weit, dass Behördenkantinen auch von der Bevölkerung aufgesucht wurden. Im Amtsgericht Senioren beim Mittagstisch zu sehen - das war keine Seltenheit. "Im Finanzamt als normaler Bürger auch mal eine Tasse Kaffee zu trinken - kein Problem", erinnert sich Burggraf.

Wer solche Zeiten selbst miterlebt hat, der kann die Entwicklung heute kaum fassen. "Ich erinnere mich, dass die dbb jugend nrw berichtete, dass die Hälfte der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst schon einmal oder mehrfach angegriffen worden ist", sagt der Vorsitzende Hans Burggraf. Dieses Ergebnis machte der gewerkschaftliche Jugenddachverband nach einer größeren Umfrage auf der Kampagnen-Website www.angegriffen.info publik. "Wir waren schockiert", so Burggraf. So sehr, dass man in den Reihen der ehemaligen Beamten und Angestellten einen Abend lang über die Veränderungen in dem Bereich diskutierte, in dem man selbst sein ganzes Berufsleben verbracht hatte.

48 Jahre hat beispielsweise Werner Beckmann im Öffentlichen Dienst gearbeitet. Bis zu dem Zeitpunkt, als er 1999 seine Pension antrat, sei er niemals persönlich verbal oder gar körperlich angegriffen worden. Gleiches bestätigt er stellvertretend für die Kollegen in seinem Umfeld. Von solchen Zuständen wagt heute kaum mehr jemand zu träumen. Zwar galten Bereiche wie Sozial- oder Arbeitsämter auch damals schon als raues Umfeld, doch nicht in der Weise, in der heute davon zu hören ist.

In Familien und Schulen seien stärker Werte vermittelt worden. Die Sorgen der Beschäftigten lagen damals eher im Bereich der "Alt-Achtundsechziger", die mit ihrer Sichtweise mit den gewohnten Ansichten brachen. Manch einer aus der Runde der BRH-Mitglieder sieht das als Wendepunkt und Übergang in eine neue Zeit und macht daran sogar die Zunahme von Egoismus sowie die Abnahme von Solidarität in der Gesellschaft fest.

Nur ein einziger in der Runde wusste aus eigener Erfahrung von einem Übergriff zu berichten. Er - von Beruf Lehrer - sei einmal von einem Schüler bedroht worden. Die Situation habe er aber selber schnell in den Griff bekommen.

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(04.11.2017)
Günter Dahlem beim BRH Euskirchen mit der Goldenen geehrt

(Euskirchen) "Er hat immer wieder Verantwortung übernommen und dabei einen überaus wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Situation der älteren Menschen im Alltag geleistet!" So würdigte der Seniorenverband BRH die außerordentlichen Verdienste seines Seniors Günter Dahlem mit der Verleihung der Goldenen Ehrennadel des BRH als Anerkennung für die über viele Jahre erbrachten Leistungen.

Der BRH fördert in Anerkennung der Bedeutung der Seniorenarbeit für die Gesellschaft im Rahmen seiner Möglichkeiten durch Ehrungen, wenn sich ein Mitglied des Verbands beim ehrenamtlichen Einsatz langjährig und über den Verbandsrahmen hinaus um die Belange der Mitmenschen außerordentliche Verdienste erworben hat.

Günter Dahlem stand als Bundesvorsitzender fast 20 Jahre an der Spitze der VRFF - "Die Mediengewerkschaft" (Vereinigung der Rundfunk-, Film- und Fernsehschaffenden), einer Fachgewerkschaft im Deutschen-Beamtenbund. Zudem engagierte er sich viele Jahre in der VRFF-Seniorenarbeit und wirkt heute noch als Senioren-Bundesehrenvorsitzender der VRFF mit.

Im Seniorenverband BRH setzt er sich für die Belange der älteren Menschen in seiner Heimatstadt ein und fährt großen Einsatz als Tourenleiter der BRH-Initiative "Urlaub ohne Koffer". Nicht nur als DBB Vertreter hat sich der Geehrte schließlich einen Namen gemacht. So muss erwähnt werden, dass Dahlem immer wieder außergewöhnlichen persönlichen Einsatz im sozialen Bereich fährt, so unter anderem für den Vernicher Verein "Miteinander-Füreinander", der die Förderung behinderter Menschen als Vereinsziel hat.

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(04.11.2017)
Ludwig Erhard: Der ältere Herr mit der dicken Zigarre war auch schon da

(Münster) 2010 wurde in Bünde in einem ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäude die Ausstellung des "Deutschen Tabak- und Zigarrenmuseums" eröffnet und damit dieser Ort endgültig zur bekannten Zigarrenstadt gemacht. Jetzt kann man hier Fragen wie Kenntnisse um die ursprünglich amerikanische Pflanze und die über 400-jährige Tabak-Geschichte der Deutschen sammeln. Und erfahren, dass schon Tabakspfeifen, Zigarren und Zigaretten als auch Kau- und Schnupftabak von Indianern entwickelt wurden. Wichtig erscheinen auch die Hinweise, dass heute Gefahren durch das Rauchen unumstritten sind. Zunächst als Heilmittel geschätzt, setzte sich längst eine negative Einschätzung zunehmend durch.

Um zu mehr Wissen zu kommen, hatte nun der Seniorenverband BRH Münster im Rahmen eines Halbtagesausflugs seine Mitglieder und Gäste zum Besuch des Tabak- und Zigarrenmuseums in die ostwestfälische Stadt eingeladen. Und es wurde interessant: Die Stadt entwickelte sich um 1900 zum Zentrum der deutschen Tabakindustrie. Noch heute kommt jede dritte Zigarre, die in Deutschland geraucht wird, aus Bünde. Gezeigt wurden u.a. exemplarisch der Herstellungsprozess einer Zigarre und die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiterschaft jener Zeit. Daneben umfasst das Museum die Sammlung von Maschinen und Geräten der Tabakherstellung, Marketingartikel der Hochzeit des Tabakkonsums, sowie eine Vielzahl von Pfeifen, Zigaretten- und Zigarrenverpackungen und Tabakwaren.

Für ein Aha-Erlebnis der Senioren sorgte die Nachricht, dass der damalige Bundespräsident Theodor Heuss und der ehemalige Bundeskanzler Ludwig Erhard bekannte Besucher des Museums waren. Bei ‚Erhard' war bei den Senioren dann das Bild gleich wieder da: Der ältere Herrn mit der dicken Zigarre!

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(28.10.2017)
Das PC-Seminar begeisterte die Teilnehmer

(Königswinter) Wieder einmal kamen 15 Mitglieder des Seniorenverbandes BRH NRW in der schönen DBB-Akademie in Königswinter-Thomasberg zu einem PC-Lehrgang zusammen.

 

Das Generalthema hieß auch diesmal "Grafik bearbeiten". Mit der allseits geschätzten und beliebten Dozentin Pia Di Lauro wurden zuerst die Möglichkeiten mit dem Programm Word aufgefrischt. So kamen alle langsam auf "Betriebstemperatur", bevor mit dem Bildbearbeitungsprogramm Gimp2 begonnen wurde. Das Gimp2 bietet - so kam es den Teilnehmern vor - nahezu "unendlich" viele Möglichkeiten. wie soll man das sich merken?

Doch durch häufiges Wiederholen der Übungen wurden alle sicherer in der Handhabung. Besonders hat Frau Di Lauros große Geduld zum Erfolg des Seminars beigetragen. Aufgelockert wurde die Arbeit durch die Kaffee- und Essenspausen. Nur wenn man gerade eine Diät macht, sollte man nicht auf den Thomasberg fahren; denn den vielfältigen, wohlschmeckenden Speisen kann man einfach nicht widerstehen.
So freuen sich alle schon auf eine Fortsetzung im März 2018.

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(28.10.2017)
Der BRH Kleve zu Besuch im Kloster Mörmter

(Kleve) Kloster Mörmter ist heute eine "Fazenda da Esperanca", was übersetzt heißen kann "Bauernhof der Hoffnung". Und hier wirkt in der Tat ein bemerkenswertes Sozialunternehmen mit Augenmerk darauf, dass jeder Mensch etwas ganz Besonderes ist, und mit seinen Stärken und Schwächen respektiert und gefördert werden muss. Es lohnt sich also einmal hinter diesen Mauern zu schauen und genau so dachte auch BRH-Chefin Gaby Paersch, als sie mit einer Seniorengruppe das ehemalige Franziskanerkloster Mörmter in Xanten am Jakobsweg besuchte. Fazit: Er ist erlebenswert, dieser Hof, der Männern vorübergehend zur Heimat wird, die am Ende sind, die selber keine Hoffnung mehr haben, in und mit dem eigenen Leben nicht zurechtkommen!

Nach der Rückkehr berichten die Senioren, immer noch beeindruckt: Das Franziskanerkloster wurde 2009 von dem Gründer der "Fazendas", Frei Hans Stapel, übernommen, um dort eine "Fazenda" zu eröffnen. Dieser kirchliche Ort ist eine Möglichkeit für ausgeschlossene und vernachlässigte Menschen, wie z. B. drogen- oder alkoholabhängige, einen Neuanfang in ihrem Leben zu starten. Bischof Dr. Felix Genn weihte am 15. August 2009 diese Einrichtung ein.

Beim Besuch unserer BRH-Senioren hinter die Kulissen beantwortete der stellvertretende Leiter der Fazenda, Venicius Moreira, die vielen, sich ergebenden Fragen zum Leben auf einer Fazenda mit großem Engagement. Es folgte eine fachkundige Führung durch die Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters und die eindrucksvolle Kirche. Danach klang der Tagesausflug bei Kaffee und Kuchen im hauseigenen Klostercafé aus. Vorsitzende Paersch: "Wie immer waren auch interessierte Nichtmitglieder zu dieser besonderen Veranstaltung erschienen."

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(21.10.2017)
BRH ging der Frage nach: Wasser ist zum Waschen da?

(Minden) "Wasser ist zum Waschen da, falleri und fallera", sang einst die deutsche Schlagergruppe "Die drei Peheiros", das war im Jahre 1956. Dass nun aber Wasser zu mehr zu gebrauchen ist, zeigte jetzt der Seniorenverband BRH in Minden anlässlich seiner Mitgliederversammlung auf. Der BRH Ortsverband ging den Weisheiten nach "Unser Wasser aus der Leitung ist ein Schatz der Natur und muss noch weitere Funktionen erfüllen." Dazu hatte der BRH zwei Experten eingeladen, die sich speziell mit dem Thema Wassergewinnung und Verarbeitung beschäftigten.

So erfuhren die Zuhörer auch, dass unser Trinkwasser das am schärfsten kontrollierte Lebensmittel ist. Es hat sogar in vielerlei Hinsicht eine bessere Qualität als die mit erheblichem Werbeaufwand angebotenen Mineralwässer. Eine weitere Information: Hygienisch unbedenklich - aber durch Kalkablagerungen in Wasserkochern, Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen lästig - ist Trinkwasser, das einen hohen Härtegrad hat. Das sei, so die Berichterstatter, vor allem in Gegenden der Fall, wo das Wasser aus Tiefbrunnen kommt, in denen sich das Wasser aus umgebenden Gebirgsformationen mit Mineralien angereichert hat. Wer sich nun scheut, seine Geräte ständig mit Enthärtungsmitteln vor Ablagerungen zu schützen, hat - so erfuhren die Senioren - die Möglichkeit, durch Einbau einer Filteranlage einen nach persönlichem Geschmack angenehmen Härtegrad zu erzielen. Die von den Experten vorgeschlagenen Geräte können übrigens je nach Wunsch auch weitgehend automatisch ihre Aufgabe erfüllen. Die Teilnehmer an der Versammlung sparten nicht mit Fragen, die Fachleute ließen keine Frage offen. Informationsmaterial rundete dann den Vortrag ab.

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(21.10.2017)
Wieder einmal einen sehr schönen Urlaubstag erlebt

(Wuppertal) Das gefürchtete Sturmtief "Xavier" legte bundesweit den Bahn- und Flugverkehr lahm und sorgte für wesentliche Behinderungen, dagegen zog der bekannte Kaiserwagen der Wuppertaler Schwebebahn gemütlich seine Runden. Und mitten drin wieder einmal eine große Zahl von BRH-Senioren, die sich die Teilnahme am Schwebebahn-Erlebnis mit Tourenleiterin Karin Olschewski nicht entgehen lassen wollten. Es war bereits - landesweit gesehen - die vierte "ausgebuchte" Tour des Seniorenverbandes und dennoch fand die Tourenleiterin immer etwas Neues. "Die einzelnen Stationen der fast 14 km über das Tal der Wupper kenne ich immer noch nicht auswendig!" Manchmal geht es dicht vorbei an fremden Schlafzimmern, reinschauen verboten! Und ihr Hinweis, dass es immer wieder - bislang unentdeckte - neue Eindrücke gibt, verspricht, dass der BRH im nächsten Jahr wohl wieder eine Tour für Interessierte anbieten wird. Vielleicht auch als Anregung für andere BRH-Ortsverbände, diese Tour mal einzuplanen.

Die Oktober-Tour ab Vohwinkel - begleitet von einer froh gestimmten Stadtführerin - brachte dann für die älteren Menschen das beeindruckende Erlebnis. Teilnehmer Gerda und Hermann Josef Mies brachten es in Kurzform auf das Ergebnis: "Es war eine besonders schöne Fahrt!" Da spielte es wohl keine Rolle, dass der bekannte Petrus nicht auf der Seite der Senioren war. Sturm, Regen, teilweise schlechte Sicht, dann aber auch Sonnenschein: Alles war dabei. Auch, als man Wuppertal verließ und sich zur Schloss Burg und in eine wirklich alte Zeit aufmachte. Wie Alex Halm machten es viele und gingen auf die Spuren der alten Gebäude, die viele Geschichten zu erzählen wissen: "Habe mir das Innere der Burg angeschaut. Ganz toll!" Es blieb dann zum Abschuss noch die Bergische Kaffeetafel, dort war der Tisch reichlich gedeckt.

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(14.10.2017)
BRH Bonn: Das "Lämmlein" in Unkel war eine tolle Adresse

(Bonn/Unkel) Das "Lämmlein" in Unkel ist eine tolle Adresse: Das Ambiente in einem ehemaligen Bauerngehöft als Straußenwirtschaft umgebaut. Und auch die Speisen und ausgewählte Getränke - meist aus der Region - sind immer wieder ein Garant für einen gelungenen Besuch. Und genau dort in die Pützgasse nach Unkel zog es diesmal den Bonner Seniorenverband BRH unter Führung der Vorsitzenden Barbara Herbst hin.

Begleitet von herrlichem Spätsommerwetter schipperten die Senioren zunächst mit der "Filia Rheni" der Bonner Personen Schifffahrt - dem ersten Tagesausflugs-Katamaran auf deutschen Binnenwasserstraßen - in den Landkreis Neuwied. Schon das versprach eine unvergleichlich schöne Zeit. Es folgte dann aber auch noch der Spaziergang im gemütlichen Schritttempo entlang der herrlichen Uferpromenade. Dabei fanden auch die Markierungen der historischen Hochwasserstände zwischen 1926 und 1995 besonderes staunendes Augenmerk. Anschließend ließen sich die Mitglieder dann im "Lämmlein" so richtig verwöhnen - u. a. mit der bekannten Vesperplatte und dem Wein aus Unkel. Schließlich konnte dann Dank des hervorragenden Wetters auch die Rückfahrt in einem besonderen Schiff, nämlich dem prächtigen Salonschiff "Rheinprinzessin" der Bonner Personenschifffahrt in vollen Zügen genossen werden. Gerade nach einem Gläschen Wein hat die Landschaft des "Vaters Rhein" schon immer etwas Märchenhaftes. Und zum Schluss waren alle Teilnehmer sich einig, einen gelungenen Kurzurlaub unternommen zu haben.

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(07.10.2017)
BRH-Regionalkonferenz in Köln

(NRW) Die BBBank - vormals Badische Beamtenbank - ist eine deutsche Genossenschaft, zwar mit Sitz in Karlsruhe, aber auch längst verstärkt in NRW tätig. Sie konzentriert sich ausschließlich auf das Privatkundengeschäft. Der Seniorenverband BRH kümmert sich als einzige Fachgewerkschaft des DBB NRW ausschließlich um die Belange der Senioren. Und, da heute um die 30 Prozent der älteren Menschen schon über 60 Jahre alt und damit Senioren sind, ist verständlich, dass beide Einrichtungen viele deckungsgleiche Vorstellungen haben, welche Vorteile eine gute Zusammenarbeit bringt.

So traf man sich mit den Vertretungen des BRH der Rheinregion in der Kölner Einrichtung der BBBank, um sich auch darüber auszutauschen, wie man eine schon bestehende Zusammenarbeit in Zukunft fortsetzen und noch verbessern kann. Dafür standen der Seniorenvertretung mit dem Landesvorsitzenden Martin Enderle (Bielefeld) an der Spitze die Regionalbevollmächtigten Öffentlicher Dienst Dieter Vleeschhouwers und Stephan Teschner als Gesprächspartner zur Verfügung. Es kam in einer kollegialen Atmosphäre zu einer als ausreichend empfundenen Information hinsichtlich der Entwicklung der Bank sowie der Angebote für Senioren und der Verbände mit dem Ergebnis, dass man diese Informationsrunden - die vor Jahren in Dortmund anlässlich einer BRH-Hauptversammlung ihren Anfang nahmen - fortsetzen möchte.

Im weiteren Verlauf des Treffens ging es vornehmlich um Themen des Seniorenverbandes als eine bedeutsame soziale Gemeinschaft. Dabei ließ man sich viel Zeit für so wichtige Dinge wie Mitgliedergewinnung, Austausch von Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit. Vorsitzender Enderle hatte ausdrücklich den Gesprächskreis auf der "Regionalkonferenz Rheinland" um Erfahrungsberichte gebeten. Nach dem Austausch kann getrost davon berichtet werden, dass sich das Treffen als eine positive Plattform für umsetzbare Anregungen erwies. Ein jetzt kurzfristig angekündigter Abschlussbericht wird die Ergebnisse der beiden Treffen, die "BRH-Regionalkonferenz Westfalen" fand schon Wochen vorher statt, zusammenfassen.

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(07.10.2017)
Sassendorfer waren beim bekannten Prinz Ernst-August zu Gast

(Bad Sassendorf) Mit einem vollbesetzten Reisebus lauter hochinteressierter Senioren waren Johanna und Wolfgang Hoffmann beim bekannten Ernst-August Prinz von Hannover zu Gast. Es ging in das romantische Ambiente von Schloss Marienburg, in dem die Repräsentation des Welfenhauses zurzeit der gleichnamige Sohn Ernst-August wahrnimmt. Dort, wo einst Pferde und Kutschen anreisten, ließen die Sassendorfer alle sagenhaften Eindrücke auf sich wirken.

Südlich von Hildesheim hatte der letzte König von Hannover, Georg V, für seine Frau Marie ein burgähnliches Schloss als Geschenk zu ihrem 39. Geburtstag bauen lassen, die Marienburg. Noch vor der endgültigen Fertigstellung verlor das Königreich Hannover einen Krieg gegen Preußen. Das Königreich wurde zur preußischen Provinz, und der König ging nach Wien ins Exil. Er hat also sein Geburtstagsgeschenk selbst nie bewohnt. Nur seine Frau Marie und Tochter Mary konnten für zwei Jahre in das halbfertige Schloss ziehen. Es konnte von den Preußen nicht enteignet werden, weil es als alleiniges Eigentum von Marie eingetragen war.

Die BRH-Senioren waren schon bei der Anfahrt von dem Anblick des Anwesens begeistert, von außen einfach immer wieder imponierend. Innen ist es trotz zweier Weltkriege vollkommen erhalten geblieben. Raumhohe Säulen, meterhohe Spiegeln und handgeschmiedete Messingleuchtern, aber………mangels Heizung nun wirklich eiskalte Räume - vom tiefsten Keller bis in die Burgspitze. Die Hoffmanns dennoch: "Unsere Teilnehmer waren tief beeindruckt!" Den Abschluss bildete ein Kaffeetrinken im Schlossrestaurant, dem ehemaligen Pferdestall. Es war schließlich eine lange Fahrt, dennoch waren sich alle einig: "Es hat sich gelohnt!"

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