Aktuelle Informationen


Aktuelle Informationen in Broschüren:

Der Seniorenverband BRH bietet kostenlose Informationsbroschüren für unsere Mitglieder zu verschiedenen Themen an.
Eine Liste unseres Serviceangebotes finden Sie hier. PDF-Symbol166 kB


Aktuelle Informationen im Internet:

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Aktuelle Informationen
des BRH NRW

 

(21.01.2017)
Änderungen in der Beihilfeberordnung NRW

Seit dem 01.01.2017 gelten nun die aktuellen Änderungen des Beihilferechts nach der siebten Änderungsverordnung.

Es ist ein Anliegen des Landesvorsitzenden des BRH NRW Martin Enderle, dass die älteren Menschen im Land die wesentlichen Änderungen auch erfahren.

Das heißt ab sofort in Kürze:

Sollten sich dazu noch Fragen ergeben, zögern Sie als älterer Mensch bitte nicht, uns anzurufen. Als Gesprächspartnerin oder auch als Ratgeberin will unsere Büroleiterin, Frau Elke Cole im Landesbüro 025739791450, Ihnen gern zur Verfügung stehen.

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(14.01.2017)
Seniorenverband BRH nutzte die DBB Jahrestagung zum Informationsaustausch

(Köln) Zur diesjährigen schon 58. DBB Jahrestagung kamen rund 800 Teilnehmer nach Köln und warteten zum Tagungsmotto 'Europa - Quo vadis?' auch auf Redebeiträge von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesinnenminister Thomas de Maizière und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Ihre Erwartungen wurden weitgehend erfüllt. Merkel thematisierte den Polizeieinsatz in Köln und versprach eine härtere Vorgehensweise. Sie werde auch nach dem Berliner Anschlag "Flagge zeigen". Der Staat müsse jetzt handeln, sagte sie.

Hannelore Kraft, SPD-Ministerpräsidentin von NRW, verteidigte die Polizei gegen Rassismusvorwürfe. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sprach sich zu den Konsequenzen aus dem LKW-Terroranschlag in Berlin für die Erledigung mit Niveau und Respekt aus und kündigte ein Gespräch mit Justizminister Heiko Maas (SPD) über Konsequenzen aus dem Lkw-Anschlag Berlin an. DBB-Bundesvorsitzender Klaus Dauderstädt hatte zuvor zum Auftakt mehr Wertschätzung für den öffentlichen Dienst gefordert. Die Beschäftigten würden von der Politik zu gering geschätzt und von den Bürgern zu wenig respektiert.

Geht es bei diesem Jahrestreffen auch augenscheinlich für etliche Teilnehmer darum, sich und seine gesellschaftliche Stellung zu demonstrieren, dann galt das nicht für die BRH Teilnehmer Hans Burggraf, Klaus Reimer und Günter Dahlem. Natürlich auch ein wenig um "Sehen und gesehen werden", wichtiger aber waren die Gelegenheiten, Gespräche zu führen und Informationen auszutauschen. So war länderübergreifend zwischen Hans Burggraf und der Landesvorsitzenden Rita Kiriasis-Kluxen sowie dem Geschäftsführer Oliver Kluxen (BRH Landesverband Sachsen) ein wichtiger Punkt des intensiven Informationsaustausches, wie man mit ehrenamtlichen Mitgliedern die Leistungen, älteren Menschen besonders im hohen Alter eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, noch verbessern kann. Beide Landesverbände sind im DBB die einzigen Fachgruppen, die sich ausschließlich um Belange der älteren Menschen kümmern und immer wieder Aufgaben zur Förderung der Seniorenarbeit, die in die Basis wirken, wahrnehmen.

Ein weiteres bedeutsames Thema der BRH-ler aus NRW waren die Gespräche mit Vertretern der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten. Wortführer war hier Günther Dahlem (BRH), auch Vorsitzender der VRFF- Bundesseniorenvertretung und VRFF Bundesehrenvorsitzender. Ihm und seinen BRH NRW-Begleitern ging es neben einer verbesserten Zusammenarbeit auf Seniorenebene auch in Gesprächen unter anderem mit Ulli Eichbladt, Bundesvorsitzender der VRFF-Die Mediengewerkschaft, um Angebote für ältere Menschen zu Besichtigungsmöglichkeiten der Rundfunkanstalten.

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(07.01.2017)
BRH NRW besorgt: Können sich alte Menschen die Pflege noch leisten?

(NRW) Es war ein Jahresthema des Seniorenverbandes BRH NRW: Die Kosten der stationären Pflege. Nun schlägt auch die in Nordrhein-Westfalen beheimatete Bertelsmann Stiftung Alarm: In zahlreichen Regionen des Landes können sich alte Menschen ihre eigene Pflege nicht mehr leisten. Ein Grund, aber nicht der einzige, ist die Bezahlung der Pflegekräfte. Das ist besonders heikel, weil große Teile der Gesellschaft den Beruf der Altenpflege heute bereits für unterbezahlt halten. Nun sind Politik und Tarifparteien gefragt.

Der neue BRH-Landesvorsitzende Martin Enderle äußert sich in einer Darstellung für die Senioren-Fachzeitschrift "Aktiv im Ruhestand" zu diesem Thema und macht deutlich, dass gerade die älteren Menschen heute zahlreiche Fragen zum Thema Pflege haben. Hauptsächlich wollen sie wissen, was sie in ihrer Stadt kostet. Diese und viele weitere andere Punkte hat die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh zum Anlass für eine genaue Analyse genommen. Das Ergebnis deckt sich mit den Feststellungen des Seniorenverbands BRH NRW.

Fazit: Es gibt in Deutschland erhebliche regionale Unterschiede, wie teuer stationäre Altenpflege ist. Und: In fast der Hälfte der Kreise und kreisfreien Städte reicht das durchschnittliche Einkommen der Senioren nicht für die professionelle stationäre Pflege. "Jetzt kommt es auf Politik und Tarifpartner an," kommt Enderle zu einer deutlichen Forderung. Natürlich müsse auch für eine angemessene Bezahlung der Pflegekräfte gesorgt werden; denn die Arbeit sei körperlich schwer und psychisch belastend. Unser Seniorenverband, der sich unter dem Schutzdach des DBB als einzige Fachgewerkschaft ausschließlich um Sorgen der älteren Menschen kümmert, wird auch 2017 das Thema unter Feuer halten und sich im gegebenen Fall im Sinne seiner Mitglieder zu Wort melden.

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(30.12.2016)
Jahresabschluss mit großer Show

Als wir vor vier Jahren den BRH-OV Bad Sassendorf übernahmen beschlossen wir, keine Weihnachtsfeier zu machen, sondern das Jahr mit einer flotten Veranstaltung zu beenden. Beim ersten Mal kamen schon ca. 100 Gäste. Dieses Jahr mussten wir den großen Saal des Tagungs- und Kongresszentrums nehmen, weil unsere Show so beliebt geworden ist, dass knapp 200 Besucher schon eine Stunde vor Beginn Einlass begehrten.

Jeder bekam ein großes Stück Torte und Kaffee. Nach der Eröffnung durch Vorstand Johanna Hoffmann kamen lobende Worte zur Arbeit des Seniorenverbandes BRH von Vize-Bürgermeisterin Angelika Kolkmann.

Den Beginn machte ein chilenischer Gitarren-Virtuose, der mit seinen zwei erwachsenen Kindern spanische Weihnachtslieder sang. Eine halbe Stunde brachte ein Bauchredner die Gäste zum Lachen. Zum Abklingen spielte eine Harfenistin auf einer keltischen Harfe. Der nächste Höhepunkt war eine Gruppe von zehn Tänzerinnen mit einem sehr präzise ausgeführten Folklore-Tanz. Zum Abschluss spielte ein Blechbläser-Ensemble weihnachtliche Melodien.

Wenn auch etliche Gäste noch keine BRH-Mitglieder waren, ist sich Wolfgang Hoffmann sicher: "Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass immer einige das Veranstaltungsprogramm für das nächste Jahr zum Anlass nehmen, Mitglied zu werden!"

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(23.12.2016)
Ein guter Nahverkehr für Ältere ist ein guter Nahverkehr für alle!

(Euskirchen) Der Seniorenverband (BRH) war zu einem Informationsaustausch ins Kreishaus eingeladen, weil sich der Kreis Euskirchen mit einer Fortschreibung des vorhandenen Nahverkehrsplans, der dann den Rahmen für die Entwicklung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für die nächsten Jahre festlegt, beschäftigte. Es ging dabei darum, welche Verbindungen notwendig sind, wie oft und wo die Busse auf den einzelnen Strecken fahren sollen, welche Fahrten im üblichen Linienverkehr stattfinden können und welche Fahrten als TaxiBus angeboten werden müssen.

Der Rat des BRH sollte gehört werden, weil er sich mit der Frage "Welche Rolle spielen ältere Menschen kreisweit im ÖPNV" und seit Jahren auch mit dem Schwerpunktthema "Öffentlicher Personennahverkehr" beschäftigt hat. Und auch, weil er durch Umfragen in seinen Mitgliederkreisen zum Thema "Ältere Menschen im ÖPNV" nach der möglichen Realisierung seniorenfreundlicher Maßnahmen im Nahverkehr sowie nach Gründen für geringe Akzeptanz und Realisierungshemmnisse hinterfragt hatte. So konnte der BRH einige Erfahrungen in die Gesprächsrunde einbringen.

Der BRH begrüßte diese Möglichkeit, zeige sie doch, dass das Thema Bürgerbeteiligung auch beim Nahverkehrsplan groß geschrieben wird und die Verkehrsplaner im Kreis mit den Bürgern ins Gespräch kommen und so Stärken, aber auch Schwächen diskutieren möchten. Es ging also für beide Seiten zunächst einmal um Sammlung von Informationen über Maßnahmen in der Nahverkehrsplanung, gerade aus Sicht der älteren Menschen. Dabei machten beide Seiten in der Aussprache deutlich, dass älteren Menschen als Zielgruppe für den ÖPNV eine besonders wichtige Rolle zugesprochen werden muss. Dabei wird die herausgehobene Rolle mit der zunehmend hohen Mobilität Älterer, aber auch mit hohen Mobilitätsproblemen angegeben.

Der im Kreis zuständige Geschäftsbereich konnte die Eckpunkte des neuen Nahverkehrsplans (der 100 Seiten umfasst) vorstellen und das Leistungsangebot beschreiben. Dabei wurden auch Mängel beschrieben, so etwa das angestrebte Ziel der Barrierefreiheit. Es gibt etwa 1.300 Bushaltestellen, im Kreis Euskirchen davon entsprechen voraussichtlich 500 Stopps noch nicht den gesetzten Maßstäben. Zudem gibt es Strecken, die nicht bedient werden, außerdem noch erforderliche Verbesserungen beim bestehenden Haltestellenkonzept mit Ausstattung für ältere, mobileingeschränkte und behinderte Menschen. Zudem müssen die Probleme genannt werden wie Angsträume sowie zu wenig behindertengerechte Fahrzeuge.

Es gibt aber auch Pluspunkte, die anzuerkennen sind: Zum Beispiel das laufende Pilotprojekt für den Einsatz von Taxibussen mit Haustürbedienung. Generell sahen die Vertreter des Seniorenverbandes die verstärkte Berücksichtigung der Mobilitätsbedürfnisse von älteren Menschen bei der Aufstellung und Umsetzung des fortgeschriebenen Nahverkehrsplans als recht ordentlich. So wurde für die BRH-Vertreter als markante positive Veränderungen die Verlängerung der Dienste in den Abendstunden und an Samstagen festgehalten.

Verbesserungsmöglichkeiten sah man aber gemeinsam in der bei den älteren Menschen oft fehlenden Akzeptanz der von dem Verkehrsanbieter realisierten Angebote. Bei der Suche einer Antwort auf die Frage „Wie erreiche ich die älteren Menschen mit den recht ordentlichen Verkehrsmöglichkeiten mit Bus, Bahn, TaxiBus oder auch Anrufsammeltaxi“ bot der Seniorenverband seine Unterstützung an. Er wird mit seinen Möglichkeiten nach zu erprobenden praktischen Ansätzen suchen. Thema: Ein guter Nahverkehr für Ältere ist ein guter Nahverkehr für alle!

Der BRH hat sich für die Informationsrunde beim Kreis Euskirchen bedankt, unterstreiche es doch ein großes Interesse des Geschäftbereichs am Thema 'Ältere Menschen im ÖPNV’. Mit Blick auf die demographische Entwicklung und im Hinblick auf die hohe Abhängigkeit vieler Älterer zeigt dieser Meinungsaustausch auch ein hohes Bewusstsein für diese Zielgruppe. Inzwischen hat der Kreistag den Entwurf des Nahverkehrsplans zur Kenntnis genommen und die Einleitung des formalen Beteiligungsverfahrens mit den kreisangehörigen Kommunen, Verkehrsunternehmen, benachbarten Aufgabenträgern und den Trägern öffentlicher Belange beschlossen.

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(18.12.2016)
Siebzig Senioren erlebten einen hochinteressanten Kurzurlaub

(Offenburg) Wenn fast siebzig Senioren mit Tourenleiter Klaus Reimer drei Tage im Schwarzwald unterwegs sind und hochzufrieden zurückkehren, dann muss es einfach eine erlebnisreiche Zeit eines hochinteressanten Kurzurlaubs gewesen sein. So meldeten in Euskirchen Klaus Reimer und Buslenker Jürgen Stolle erleichtert und beruhigt nach der BRH-Jahrestour: "Reklamationen Fehlanzeige!"

Es ging zunächst nach Offenburg, wo im Vier-Sterne-Hotel schon zwei Stadtführerinnen warteten und bald die Führungen starteten. Die Senioren lernten die vielen Schokoladenseiten der Messe- und Medienstadt samt Lokalhero (Förderer) Franz Burda kennen und erlebten dann abends in den gemütlichen Lokalitäten einen richtigen geselligen "Offenburger Sonnentag".

Am zweiten Tag wurde die Erlebniswelt noch verfeinert, als man die Europastadt Straßburg ansteuerte. Die dortigen Stadtführerinnen Douchka Wenger und Doris Iani zeigten nach Stadtrundfahrt und später auch per pedes was das Portal im Elsass - früher mal deutsch, dann wieder französisch - so ausmacht. Hochbetrieb herrschte also in der pulsierenden Hauptstadt Europas und dennoch wurde kaum eine Sehenswürdigkeit und selbst Shopping nicht ausgelassen. Natürlich alles nur mit Sondergenehmigungen der Straßburger Bürgermeisterverwaltung.

Damit aber nicht genug, denn abends ging es noch in das benachbarte weltbekannte Gengenbach auf deutscher Seite. Und hier erlebten die Senioren abends die herrlichen beleuchteten und geschmückten Ansichten, das romantische Kleinod mit seinen Türmen, Toren und Fachwerkhäusern. Und vor dem Rathaus mit dem weltgrößten Adventskalender gab es dann für die Euskirchener auch noch die musikalische Story um und mit Andy Warhol, als dieser natürlich nicht nur für die Senioren mit frühen Werken aus seiner Zeit als Illustrator in New York extra das Rathaus erstrahlen ließ….

Am letzten Tag besuchten die Euskirchener noch die Dorotheen Hütte in Wolfach, die letzte aktive Mundblashütte des Schwarzwaldes. Nach einer weiteren Führung, bei der sich Margrit Schwarzer als Vasen-Herstellerin bewies, traf man sich dann wieder zum gelungenen Abschluss in der Hüttenklause oder sah sich auf dem Gelände bei der große Weihnachtskrippe draußen, im Weihnachtsdorf oder Gläserland wieder. Reich bepackt mit vielen Weihnachtspaketen ging es schließlich auf den Heimweg. Wirklich eindrucksvolle Bilder besorgten uns mit geschulten Augen und dank vieler Laufwege und eines großen ehrenamtliche Einsatzes Günter Gymnich, Volker Lohmeyer und Bernd Koherr. Ein Blick in die Galerien lohnt sich.

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(10.12.2016)
Gurken ja, Sorgen nein?
Senioren protestierten in Brüssel gegen AKW Tihange

(Euskirchen) Zu einer grenzüberschreitenden Initiative gegen das belgische Atomkraftwerk Tihange machten sich Euskirchener Senioren auf den Weg nach Brüssel. Mit dringenden Fragen zum Pannenreaktor im Gepäck waren sie bei MdEP Axel Voss - Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres - angetreten und hatten die deutliche Botschaft "Wir sorgen uns!" vorgetragen. Der deutsche Politiker im Europaparlament sollte insbesondere zur Frage, was bewegt Europa dazu, Stellung beziehen.

Der Seniorenverband BRH Euskirchen - der unter der Fahne des DBB Euskirchen in dem großen Flächenkreis für um die 10.000 mit dem öffentlichen Dienst verbundenen Bürger spricht - war mit einem starken Aufgebot von über fünfzig älteren Menschen im Europaparlament angetreten. Nicht nur, um die Forderung "Das belgische Kernkraftwerk Tihange einfach abschalten" anzubringen, sondern auch um eigene Gedanken zur bekannten Situation vorzutragen und einmal vor Ort die Meinung der älteren Menschen zu vertreten. Dabei stand die Frage im Vordergrund: Was können wir gemeinsam tun, um die Situation zu verbessern, können wir gemeinsam nach Lösungen suchen?

Axel Voss vom Europabüro Rheinland machte zunächst einmal deutlich, dass die Energiesicherheit in nationaler Hoheit, also bei der belgischen Regierung liege. Und die mache aktuell nicht den Eindruck, dass das Nachbarland mit dem umstrittenen Atomkraftwerk gegen die europäische Richtlinie für nukleare Sicherheit verstoße. Das wollte die Vertretung des Seniorenverbandes aber so nicht stehen lassen. BRH-Vorsitzender Hans Burggraf hielt dem entgegen: "Sie regulieren Gurken und Bananen, Topflappen und Grillhandschuhe, warum wird Europa nicht bei diesem Sorgenpaket aktiv?" Es wurde dann auch sehr deutlich gemacht, dass gerade die älteren Menschen in der Region Euskirchen an der Sicherheit des Atomkraftwerkes bei Lüttich erhebliche Zweifel hegen. "Wir fühlen uns auf einem Pulverfass", so der BRH-Vertreter. "Wenn da was mit dem Pannenreaktor passiert ist unsere Umgebung unbewohnbar!" Der Seniorenverband müsse die Älteren informieren, denn es sei doch sonst kein Wunder, wenn gerade bei den älteren Menschen Frust, ja auch Wut und Enttäuschung durch Schweigen ausgelöst werde.

Voss reagierte informiert und verwies darauf, dass er schon eine offizielle Anfrage an die EU-Kommission gerichtet habe. Die Kommission habe mitgeteilt, dass bei dem Kernkraftwerk nach ihrer Kenntnis "die Sicherheit der Anlage stets gewährleistet" gewesen sei. Zudem fehlte dabei wieder nicht der Hinweis, dass die europäische Ebene "nur" die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen überwachen könne. Kein Wort dazu, dass man die Sorgen der Bürger ernst nehme. Das aber versicherte Voss nachdrücklich: Er werde dieses sensible Thema mit ständigem Zweifel an der Sicherheit des belgischen Kernkraftwerkes Tihange weiter kritisch begleiten und berichten. Der BRH versprach im Gegenzug, man werde zu dem Thema am Ball bleiben und den Druck auf den Abgeordneten aufrecht erhalten, auch lautstark wieder nach Brüssel kommen.

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(03.12.2016)
Das BRH-PC-Seminar war ein voller Erfolg

(Königswinter) Nach langer Zeit hatte der BRH wieder ein PC-Seminar für Einsteiger in der DBB-Akademie auf dem Thomasberg in Königswinter angeboten.

Die Schwerpunkte diesmal waren der Umstieg auf Windows10 und die damit verbundenen Vorteile und Gefahren. So nahmen die Bereiche "Wie schütze ich mich im Netz?" und "Wie schiebe ich der Neugier von Microsoft einen Riegel vor?" einen breiten Raum ein.

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