Aktuelle Informationen


Aktuelle Informationen in Broschüren:

Der Seniorenverband BRH bietet kostenlose Informationsbroschüren für unsere Mitglieder zu verschiedenen Themen an.
Eine Liste unseres Serviceangebotes finden Sie hier. PDF-Symbol166 kB


Aktuelle Informationen im Internet:

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Aktuelle Informationen
des BRH NRW

 

(23.06.2018)
Wolfgang Bosbach beim BRH in Köln

(Köln) Bereits zum zweiten Mal war es dem Seniorenverband BRH Köln gelungen, den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach (Bergisch-Gladbach) für eine Vortragsveranstaltung ins Kölner Bürgerzentrum Deutz zu gewinnen.

Bundesweit ist dieser eher als Klartexter, sein Markenzeichen, bekannt. Dagegen ist der CDU-Politiker für so manchen in seiner Heimatstadt nur der "WoBo". Viele, die ihn so nennen, fühlen sich ihm nah, empfinden Sympathie. Vor fast fünfzig Mitgliedern und Gästen plauderte auch in Deutz Bosbach munter drauflos und gab manche Begebenheit während seines aktiven Wirkens zum Besten. Durch seine lockere Art, auch kompliziertere Dinge verständlich zu erzählen, verging die Zeit wie im Fluge. Etliche Lachsalven gingen durch den Saal. Seine Zuhörer wissen jetzt auch, wie die Bundesrepublik tatsächlich entstanden ist.

Der Gastredner beim BRH gehörte in den vergangenen Jahren zu den Kritikern des Kurses von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Euro-Rettungspolitik und verweigerte der Kanzlerin bei Abstimmungen im Bundestag die Gefolgschaft. 2016 gab er bekannt, nicht mehr für den Bundestag zu kandidieren. Als Grund gab er neben gesundheitlicher Belastung durch eine Krebserkrankung auch Enttäuschung über die Art der Auseinandersetzung mit seiner Kritik an. Bosbach gehörte über Jahre zu den profiliertesten Innenpolitik-Experten der Union und trat regelmäßig in Diskussionsrunden im Fernsehen auf. Ein Ministerium durfte er jedoch nie führen.

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(22.06.2018)
Spargelessen: Ein Senior berichtet vom Tagesausflug

(Bad Sassendorf) Jedes Jahr fahren sie einmal - organisiert von Johanna und Wolfgang Hoffmann - mit vollem Bus zu einem Spargelhof. Auch diesmal wieder. Ein Senior, der dabei war, berichtet von den kleinen Mühen, Organisationsproblemen und schließlich dem erfolgreichen Tun. Sicherlich kann in der Darstellung so mancher BRH-Organisator vor Ort sein Wirken wiedererkennen und schmunzeln.

Mitglieder melden sich immer schon sehr früh an, weil sie genau wissen, dass der Bus schnell voll ist und sie dann das Nachsehen haben. Es hatten sich etwa sechzig Personen angemeldet, so dass man sich schon ernsthaft Gedanken machte, ob man einen größeren Bus chartern sollte. Dann kam eine Hitzewelle, mit Temperaturen bis über dreißig Grad. Dazu wurde im Wetterbericht vor großen Unwettern gewarnt. Prompt mussten sich etliche Ältere abmelden und versichern, dass sie plötzlich krank geworden seien und deshalb nicht mitfahren können. Am Schluss blieben nur noch vierzig Personen übrig. Welch ein Absturz!

Am Abfahrtstag waren dann fast alle pünktlich an der Bushaltestelle. Die Sonne schien vom ungetrübten, blauen Himmel. Der Bus kam zur rechten Zeit, auf der Autobahn war flüssiger Verkehr. Dann gab es einen mindestens zehn Kilometer langen Stau, aber auf der Gegenfahrbahn und später noch einmal so eine lange Schlange. Ha! Was hatten wir für ein Glück. Kaum darüber gefreut, stand aber auch auf unserer Seite der Verkehr still. Aber auch da war das Schicksal auf der BRH-Seite: Nach einigen Metern mussten wir ohnehin abfahren. Am Ziel angelangt, gab es erst einmal ein wirklich gutes Frühstück, einen lockeren Vortrag über guten Schlaf und schließlich das Spargel-Festessen. Die Heimfahrt war problemlos. Alle waren wieder einmal froh, mitgefahren zu sein.

"Schön war`s!" So endet der Reisebeitrag des Seniors. Bleibt die Frage: Hat sich jemand bei einem ähnlichen BRH-Urlaubstag wiedererkannt?

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(16.06.2018)
Ein musikalisches Geburtstagsständchen für Edith Wirth

(Bonn) Etwa ein Dutzend Störche nutzte die Üdorfer Ackerflächen für eine kurze Rast und sorgte bei den Üdorfer Bürgern für Entzückung. Die Medien waren schnell mit der Frage dabei. Ob die Störche in irgendeinem Üdorfer Haushalt ein "Päckchen" abgeliefert haben, sei bislang noch nicht bekannt.

Üdorf ist immer einen Abstecher wert - das dachte sich dann auch der Seniorenverband BRH Bonn und lud zu einem Besuch des kleinen Örtchens bei Bornheim, direkt am Rhein, ein. Ziel für die BRH Gruppe unter Führung der Vorsitzenden Barbara Herbst war das "Caféhäuschen Üdorf" am Rheinuferweg, gegenüber dem Naturschutzgebiet Herseler Werth. Geschätzte 200 Jahre hat dieses Gebäude auf dem Buckel, unter einer gewölbten Kappendecke findet man gut 80 Zentimeter tiefe Fensteröffnungen. Das "Caféhäuschen Üdorf" gehörte einst zu einem ehemaligen Gehöft.

Die Bonner Senioren verbrachten einen gemütlichen Nachmittag in entspannter Atmosphäre mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen des Hauses, u. a. auch mit einem "Gewitterkuchen". Einen Anlass zum Anstoßen gab es auch: Mitglied Edith Wirth gestaltete ihren Geburtstag. Eine Gruppe des BRH (siehe Foto) überraschte mit einem musikalischen Ständchen, das Geburtstagskind selbst bedankte sich mit einem Gläschen Sekt für jeden.

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(16.06.2018)
Ein entspannter, gemütlicher Ausflug für Seniorenseelen

(Münster) Auf besonderen Wunsch der Münsteraner Senioren fuhr ‚uns Else', eine bei Seniorengruppen sehr beliebte Busfahrerin eines der größten Busunternehmen im Münsterland - BILS, nicht über die Autobahn nach Haltern am See, sondern gemütlich "über Land". So kam die Ausflugsgruppe vom BRH Seniorenverband Münster vorbei an schönen Getreidefeldern, teilweise mit Mohn- oder Wildkräuterrandstreifen, an prächtigen Kartoffelfeldern, am Rosengarten in Seppenrade, an viel zu vielen Maisfeldern und durch lauschige Waldstücke.

Bei schönstem Wetter erreichte man Hotel "Seehof" am Halterner Stausee zu einer kurzen, aber wichtigen Pause: Man war vorgewarnt; es gibt kein WC an Bord des Fahrgastschiffes "Möwe". Für die Senioren verständlich, schifft man doch auf einer Trinkwassertalsperre. Die "Möwe" nahm dann auch die BRH-Teilnehmer mit zu entspannten Momenten auf dem Halterner Stausee bei einer Rundfahrt um die Insel des Nordbeckens entlang der naturnahen Ufer und der Freizeitanlagen. Aufgestaut sind seit 1930 die Stever und der Halterner Mühlbach. Das Trinkwasser wird nicht direkt, sondern als versickertes und gefiltertes Grundwasser entnommen. Deshalb sind auch Freizeitaktivitäten auf dem Nordbecken des Stausees erlaubt, das Südbecken wird dagegen für die Trinkwassergewinnung sauberer gehalten.

An diesem Tag war es trotz sehr guten Wetters schön ruhig, kaum Besucher am See. So konnten die Senioren die Ausflugsfahrt über den See genießen. Zurück über den Anleger am Hotel Seehof gab es die Kaffeerunde mit netten Gesprächen unter Gleichgesinnten. Rundherum ein gelungener Ausflug für die Seniorenseele, zumal alle letztlich wieder zufrieden und wohlgelaunt zu Hause landeten.

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(Euskirchen) „Die Einführung eines Flächenfaktors ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht geplant!“ Dies teilt Innenminister Herbert Reul dem Seniorenverband BRH auf seine Anfrage, ob es im Ministerium Überlegungen gibt, einen Flächenfaktor zur Besetzung der Polizeistellen vor Ort einzuführen, mit. Und versprach dann aber, die Landesregierung habe dennoch das Ziel, die Verteilung von Polizeikräften auf die Kreispolizeibehörden weiter zu entwickeln, so dass sowohl im ländlichen Raum als auch in den Ballungsgebieten von Nordrhein-Westfalen die Sicherheit der Bürger weiterhin gewährleistet ist. Der BRH tritt seit jeher dafür ein, dass die Einbeziehung eines Flächenfaktors bei der Berechnung einer benötigten Polizeistärke zur Personalversorgung vor Ort erfolgt.

Der Innenminister nimmt auch zu weiteren Fragen wie Ausbau der Kriminalpräventionsstellen, Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz mit staatlichen Mitteln und Abbau von Mehrarbeitsstunden bei der Polizei Stellung. Reul verwies dabei darauf, dass inzwischen in allen 47 Kreispolizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen Beratungsstellen eingerichtet sind, die über Themen der Kriminalprävention informieren und beraten. Bejaht wurde auch die Frage nach staatlichen Mitteln. So sei für die Bürger ein finanzieller Anreiz geschaffen worden, seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbrecher zu schützen. Seit November 2016 könnten über das KfW-Zuschussportal Anträge für Einbruchschutzmaßnahmen gestellt werden.

Auch die weitere Frage des BRH fand eine Beantwortung: „Der Abbau von Mehrarbeitsstunden erfolgt durch Gewährung von Dienstbefreiung oder unter bestimmten Voraussetzungen durch eine finanzielle Vergütung.“ Mit der Nennung von jährlichen Einstellungszahlen verspricht der Minister dem BRH zudem: „Die Polizei in Nordrhein-Westfalen wird also insgesamt eine deutliche personelle Stärkung erfahren!“ Dazu helfe dann auch, dass man den Kreispolizeibehörden zur Entlastung der bereits vorhandenen Polizeivollzugsbeamten bis zum Jahr 2022 jährlich 500, insgesamt also 2.500 Stellen für Regierungsbeschäftigte bereitstellen Durch die damit einhergehende Entlastung von Verwaltungsaufgaben könnten sich dann die Polizeivollzugsbeamten auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.

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(02.06.2018)
"Das kann man nicht schildern, das muss man erlebt haben."

(Köln) Den größten Osterbrunnen der Welt - der auch noch nach Ostern einige Wochen zu besichtigen ist - findet man in Bieberbach bei Egloffstein. Er hat es mit fast 12.000 liebevoll handbemalten Eierschalen in das Guinnessbuch der Rekorde geschafft. Und genau dorthin zog es die Kölner des Seniorenverbandes BRH, die sich auf den Weg ins Frankenland machten.

Auf dem Weg zu Bieberbach gab es etliche sehenswerte Höhepunkte. Etwa das erste Zwischenziel, eine landesübliche Brauerei mit echter fränkischer Brotzeit. Und dann auch das Domizil für die Tage, das Hotel "Sonnenblick" in Staffelstein. Ein Obdach auf Zeit, das seinen Namen zu Recht trug. Will heißen: "Das Wetter war traumhaft."

Ein weiteres Highlight war der Besuch der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, ein Kloster der Franziskaner bei der Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein. Und nicht zu vergessen die Fichtelgebirgsfahrt, die wohl allen in Erinnerung bleibt. Schließlich gab es noch ein Erlebnis der besonderen Art. Gemeint ist die die ausgesprochen sach- und fachkundige Führung im Festspielhaus in Bayreuth. Ein Teilnehmer voller Begeisterung: "Das kann man nicht schildern, das muss man erlebt haben."

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(02.06.2018)
Eine erlebnisreiche Besichtigung einer Orchideengärtnerei

(Münster) "Willkommen bei OrchiCultura ...... mehr als nur eine Gärtnerei!" empfing ein Werbespruch die Besucher des Seniorenverbands BRH eine überaus bekannte ganz besondere Gärtnerei. Die Einrichtung, die in den Monaten Mai bis Oktober ihre Pforten auch für Besucher öffnet, ist längst zu einer echten Erlebnisgärtnerei geworden.

Es ist die Lohmann-Orchideenzucht, die seit einigen Jahren an einen jungen Gärtner namens Sven Mönnigmann übergegangen ist. Und er hat hier das Betätigungsfeld gefunden, das ihm die Möglichkeit bietet, seine vielfältigen Ideen einer weiterführenden Gestaltung des Blumenfachbereichs durch tatkräftige Arbeit umzusetzen. Jetzt bei dem Besuch wurde eine stattliche Teilnehmerzahl des Seniorenverbandes über die Orchideenzucht bestens informiert: "Rund 500 Orchideenarten hat die Gärtnerei vorrätig, darunter einige Neuzüchtungen."

Seit 2015 beherbergt die Gärtnerei auch knapp 60 tropische Schmetterlingsarten, aus Costa Rica importiert, inzwischen werden sie selbst gezüchtet. Die Aufforderung "Lassen Sie sich umflattern" konnten die Senioren nicht nutzen, da im Mai das Schlüpfen der Falter erst beginnt. Eine weitere moderne und zukunftsgerichtete Zurschaustellung hat auch auf diesem Gelände Einzug gehalten: Riesenschildkröten und Strauße gibt es zu bestaunen. Die Senioren waren schließlich begeistert, dem BRH-Vorsitzenden Gerd Türck war ein Dank für seine Organisation sicher. Zumal auch eine Kaffee-Kuchenpause in der Gärtnerei dankbar angenommen werden konnte. Und sich an diesem Tag der Wettergott von seiner spendabelsten Seite zeigte. Die Senioren hoffen nun, dass sie am 11. Juni auf der dann stattfindenden Fahrt an den Halterner Stausee mit einer erfrischender Kühle bedacht werden.

Mehr Informationen und Angebote von dieser besonderen Orchideen-Erlebnisgärtnerei finden Sie hier.

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(19.05.2018)
Die Stimme der älteren Generation ist sich einig: LSV NRW und BRH NRW stehen für "Alter - jetzt überall in Bewegung"

"Eine demokratische legitimierte, direkt gewählte Seniorenvertretung kann mit einem anderen Selbstbewusstsein gegenüber Rat und Verwaltung auftreten!" Markige Sätze fielen auf der Mitgliederversammlung der Landesseniorenvertretung NRW (LSV), zu der sich Delegierte aus den über 160 gewählten kommunalen Seniorenvertretungen des Landes versammelt hatten. Der Seniorenverband BRH war dabei als aktive Vertretung der Älteren - die auch wahrgenommen wird - durch Hans Burggraf und Dr. Volkhard Riedel vertreten.

Die Verankerung der Seniorenvertretungen als Hauptsatzungseinbindung war eins der vielen Themen, die angegangen wurden. Die Vertretung des Gastgebers Köln wird 40 Jahre alt und machte stolz darauf aufmerksam, dass man auf eine in direkten, freien und geheimen Wahlen zusammengesetzte Seniorenvertretung stolz sei. Karl-Heinz Pasch von der Seniorenvertretung Köln brachte es auf den Punkt: "Eine deutliche Aufnahme in der Gemeindeordnung wäre ein aktiver Beitrag zu einer lebendigen Seniorenpolitik und würde auch der Landesseniorenvertretung eine größere demokratische Legitimität geben!"

Ansonsten hatten die Seniorenvertreter ein umfassendes Tagespensum an Themen, in denen es weitgehend darum ging, das Alter zu gestalten, Anerkennung und Wertschätzung zu finden, abzuarbeiten. In fast zwanzig Anträgen, die sich unter anderem mit einer Digitalisierungsoffensive im ÖPNV, einem Bündnis Sozialticket NRW, der Altersarmut durch Rentenkürzungen bei Witwen und der Preispolitik der Verkehrsverbunde beschäftigten, wurden als neue Arbeitsaufträge an die Landesseniorenvertretung um Vorsitzende Gaby Schnell (Altenberge) der Dachorganisation für das neue Arbeitsjahr mit auf den Weg gegeben.

Wichtig aus Sicht des Seniorenverbandes waren drei vom BRH bei anderer Gelegenheit schon geforderten Themen, die einmal mehr bewiesen, wie nah der Seniorenverband an den Problemen der Älteren steht: Abschaffung der Budgetierung ärztlicher Leistungen, damit auch gesetzlich Versicherte im letzten Quartalsmonat noch Termine bei Ärzten bekommen können, dass alle vor 1992 geborenen Kinder mit 3 Entgeltpunkten bei der Mütterrente II berücksichtigt werden und dass die Kindererziehungszeiten bei der Berechnung des Ruhegehaltes von Beamtinnen ähnlich der Mütterrente berücksichtigt werden.

Im weiteren Verlauf des Tages ging es um Nachwahlen zum Vorstand und um Ehrungen.
Verdiente Seniorenvertretungen vor Ort wurden ausgezeichnet, Hildegard Jaekel und Dr. Martin Theisohn, die sich seit Jahren in die LSV-Vorstandsarbeit einbringen, gewürdigt.

Bleibt festzuhalten, dass sich auch der BRH - der stets landesweit und vor Ort ein Ohr für die Bedürfnisse der älteren Menschen hat - sich dem neuen Schwerpunktthema des LSV angeschlossen hat: "Alter - jetzt überall in Bewegung!"

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(12.05.2018)
In Grieth war der BRH auf den Spuren der Hanse

(Kleve) Der erste Ausflug in diesem Jahr führte die Mitglieder des Seniorenverbandes BRH in das beschauliche Dörfchen Grieth am Rhein. Der "Ausscheller Piepe Jan", alias Niederrhein-Guide Wilhelm Miesen, erzählt hier den Besuchern auf anschauliche, aber auch lustige Art und Weise die wechselhafte Geschichte des einstigen, recht reichen Zoll- und Hansestädtchens bei einem unterhaltsamen Rundgang.

Durch die Klever Grafen und Herzöge erhielt Grieth bereits sehr früh die Zollrechte und wurde später auch Hansestadt. Nach dem Niedergang der Hanse und einigen Kriegen verlor Grieth aber erheblich an Bedeutung. Es wurde zu einem kleinen, aber feinen Fischerstädtchen. Seit 1969 gehört Grieth zu Kalkar, wodurch aber nichts von dem Charme des schönen Örtchens mit vielen historische Häusern und einer großen gotischen Basilika verlorenging. Nach der äußerst interessanten und unterhaltsamen Führung klang der sonnige Nachmittag aus bei Kaffee und Kuchen im "Hanselädchen" vor Ort. Zuvor hatte man sich als Abschluss eine Fahrt mit der Fähre "Inseltreue" bis zum alten Aalschocker "Anita", mit dem auch heute noch Aale gefangen werden, gegönnt.

Beim nächsten Treffen des BRH Kleve am Mittwoch, 13. Juni, geht es um die Mittagszeit nach Kamp-Lintfort, wo das Kloster und der zugehörige besondere Terrassengarten besichtigt werden. Den Abschluss wird dann dort ein Kaffeetrinken im Klostercafé bilden. Auch zu dieser Veranstaltung sind wie immer interessierte Nichtmitglieder herzlich eingeladen. Näheres, auch zum BRH KV Kleve gibt es bei der Vorsitzenden Gabi Paersch unter 02801-706844 und auch bei der Büroleiterin des BRH-Landesverbandes in Münster, Elke Cole, unter 02573-9791450 oder auch auf http://www.brh-nrw.de

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(12.05.2018)
Kölsche Irrungen und Verwirrungen sorgten für Schmunzeln und Heiterkeit

(Köln) Schon lange bevor sich symbolisch der erste Vorhang im Kölner Puppentheater hob, war der Spieltermin ausverkauft. Dafür sorgten um die hundert Mitglieder des Seniorenverband BRH, die mit Tourenleiter Klaus Reimer (Euskirchen) angereist waren. Darunter als Gast auch der BRH-Vorsitzende aus Erkelenz Ludwig Böllertz.

Im Verlauf des Nachmittags war dann verraten worden, dass die Fußballgrößen - wegen der Schadenfreude wohl jene aus Bayern - tatsächlich bei all ihren Pokalsiegen immer nur Fälschungen gebützt hatten. Dafür war dann "om Iesermaat" für Stunden Gelächter bei der Aufführung "Ne falsche Fuffzijer"angesagt. Geboten wurde ein Stoff aus kölschen Irrungen und Verwirrungen, der für turbulente Situationskomik auf der Bühne und dann auch für Schmunzeln und ständige Heiterkeit im Publikum sorgte. Hänneschen lehnte sich bei der Aufarbeitung seiner Schandtaten an die Figur des bekannten Dorfpfarrers Don Camillo an und sprach natürlich auch per direkten Draht mit dem lieben Gott. Zu den Schandtaten gehörte, dass der einst elfjährige Schäl mit außerordentlich künstlerischen Talenten ins Sportlerheim eingebrochen und die begehrten Fußball-Trophäen geklaut und durch Kopien ersetzt hatte.

Zum Finale gab es schließlich minutenlang tosenden Applaus und stehende Ovationen. Die Senioren waren sich als Stammgäste in Köln diesmal einig: Das hatte man im Hänneschen Theater schon lange nicht mehr erlebt! Mit dem BRH-ler Bernd Hilger stimmten alle überein: "Das war mit Abstand die beste Aufführung seit Jahren. Hat uns allen Viel Spaß gemacht!" Und auch Annegret Hilger stimmte zu: "Bis ins kleinste Detail, gut gemacht!

Der Seniorenverband war so begeistert, dass er für den Mai 2019 schon wieder hundert Karten orderte.

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(12.05.2018)
Stadtführung an der Lutter

(Bielefeld) Bei schönstem Frühsommerwetter genossen etwa ein Dutzend Senioren des BRH Bielefeld unter der Leitung des Landesvorsitzenden des BRH NRW Martin Enderle eine Stadtführung an Bielefelds kleinem Stadtfluss, der Lutter.

In den Tageszeitungen war für die anderthalbstündige, barrierefreie Veranstaltung geworben worden. Auch wurden die Teilnehmer gebeten, in alten Fotoalben zu suchen, ob sie Bilder der Stadt aus der Vorkriegszeit finden; denn die Bielefelder Innenstadt wurde im 2. Weltkrieg sehr stark zerstört. Historische Plätze gibt es kaum noch. Enderle erzählte von dem Projekt, die Lutter, die fast überall in der Innenstadt unterirdisch fließt, schrittweise wieder ans Licht zu holen; denn dort gibt es inzwischen auch Senioreneinrichtungen, für die es von großem Wert wäre, wenn man den Bewohnern wieder die Möglichkeit geben könnte, am Wasser zu sitzen oder zu spazieren. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, und die Teilnehmer wünschten sich eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

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(11.05.2018)
Nach kleinem Disput: Laschet sieht Versäumnis ein

(Oberhausen) Traditionell hatte anlässlich des "Tags der Arbeit" der Ministerpräsident zum Arbeitnehmerempfang eingeladen. Armin Laschet und Karl-Josef Laumann, Minister für Soziales und Senioren, riefen dazu nach Oberhausen. Zu diesem Ereignis begleiteten vier verdiente BRH-Mitglieder aus Dortmund und Kleve den Landesvorsitzenden des Seniorenverbandes, Martin Enderle (Bielefeld), in das ‚CongressCentrum'.

"Ein gelungener interessanter Abend, ein schöner Ausflug", meinten als kleines Resümee Gabi Paersch und Klaus Liethen (Kleve) sowie Peter Kalmus und Gisela Bassa, Kalmus (Dortmund). Mit einem kleinen Wermutstropfen versehen, denn die BRH-ler hielten sofort fest, dass beide Minister in ihren Reden an keiner Stelle auf die Leistung der Arbeitnehmer im Ruhestand eingegangen waren. Gabi Paersch, BRH-Vorsitzende aus Kleve, erboste das so stark, dass sie schon bald nach vorne zur Bühne eilte und insbesondere Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, der gerade die Begrüßungsrede gehalten hatte, auf diesen Mangel hinwies.

Auch mit Laschet konnte die BRH-Chefin von Kleve einige Worte wechseln. Sie machte dabei ihr Unverständnis darüber deutlich, dass sie bei beiden Ansprachen die Erwähnung der Senioren vermisst habe und stellte die Frage, ob nun nur die Förderung und Hilfe für Kinder im Fokus der Landesregierung stehen solle. Sie vertrat dabei deutlich die Meinung des Seniorenverbandes BRH, der sich im DBB NRW ausschließlich für die Belange der älteren Menschen einsetzt: "Die Senioren benötigten ebenso Hilfe und Unterstützung, insbesondere auch die pflegebedürftigen älteren Menschen!" Laschet sah offensichtlich ein Versäumnis ein und gab der BRH-Sprecherin Recht: Er habe tatsächlich in seiner Rede die Senioren nicht erwähnt! Aber auch diesen Menschen müsste natürlich angemessene Hilfe zukommen!

Leider gab es dann an diesem Abend für einen weitergehenden intensiven Austausch kein Zeitfenster. Gleichwohl war damit, als man sich zum Abschied die Hand schüttelte, der kleine Disput wieder beigelegt.

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(05.05.2018)
BRH mischte sich beim Essener Arbeitnehmerempfang ein

(Essen) Auf dem traditionellen, schon 53. Arbeitnehmerempfang diskutierte Oberbürgermeister Thomas Kufen mit seinen Gästen über Entwicklungen und großen Gestaltungsaufgaben für Stadt und Region. Die Grundbotschaft beschäftigte sich dabei mit den Begriffen "Vielfalt, Gerechtigkeit, Solidarität", die auch eng mit dem täglichen Leben in Essen verwurzelt seien. Die Vielfalt würden die Menschen aus rund 170 Nationen widerspiegeln, die in Essen leben und arbeiten. Die gemeinsame Arbeit war und sei trotz unterschiedlichster Herkünfte oft ein verbindendes Glied. Der Gerechtigkeitsbegriff spiele für ihn - so der Oberbürgermeister - nicht nur bei der Vermögensverteilung, sondern auch bei der Bildung eine zentrale Rolle. "Ungerechtigkeit gefährdet den sozialen Frieden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt." Hier sei auch Solidarität gefragt. Es wurde aufgerufen, sich für Schwächere, Ärmere oder Benachteiligte einzusetzen.

Der Gastgeber blickte auch auf seine Beschäftigten und erwähnte, dass die Überstunden zuhauf zum Wohle der Bürger leisteten. Das müsse und dürfe nicht nur mit Dankesworten zur Kenntnis genommen und zum Ausdruck gebracht werden! Zusätzlich hob er das ehrenamtliche Engagement der Personalräte und der Seniorenbeauftragten der gewerkschaftlichen Mitgliedsverbände hervor. Auch sie hätten breite Unterstützung verdient! Dazu Beifall für die Anmerkung: Das Ehrenamt braucht Unterstützung!

Nach dem moderierten Austausch nutzen die Gäste - darunter für den Seniorenverband BRH Essen auch Vorsitzender Dr. Ingo Gottwald und Stellvertreterin Doris Suckert - Raum und Zeit für weitere intensive Gespräche. Apropos Empfang: Die Küche der 22. Etage des Rathauses überraschte mit Essener Stauder Bier und Curry Wurst.

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(28.04.2018)
Zu Besuch im Bundestag

Auf Einladung von Bundesgesundheitsminister a.D. Hermann Gröhe - jetzt stv. Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion - fuhren 50 Ehrenamtler aus NRW darunter acht BRH-ler aus Kleve, Köln, Dortmund, Bielefeld und Bad Salzuflen - für vier Tage nach Berlin. Sie erwartete ein abwechslungsreiches Programm, bei dem sich Hermann Gröhe zweimal Zeit zum Gespräch mit uns nahm.

Einen ersten Überblick brachte die dreistündige Stadtrundfahrtdurch Ost-und Westberlin. Mit dem Besuch des Dokumentationszentrums "Topographie des Terrors", das die Überwachung und Unterdrückung durch die Gestapo, durch Reichsführung-SS, des Sicherheitsdiensts (SD) der SS und des Reichssicherheitshauptamtes zeigt, wurde uns dann die Entwicklung zur Diktatur verdeutlicht. Die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße erinnerte dann an die andere Diktatur. Den Kontrapunkt setzte aber die Besichtigung des Plenarsaals des Deutschen Bundestages mit einem Vortrag über Aufgaben und Arbeit des Parlaments. Der Aufstieg in die Kuppel des Reichstagsgebäudes wurde wegen des Regens leider nicht mit guter Aussicht belohnt.

Gedenkstätte Hohenschönhausen

Auf die dunkelste Seite der SED-Diktatur führte uns die Fahrt zur zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Hohenschönhausen. Herr Erler aus dem Bereich Forschung der Gedenkstätte schilderte sehr anschaulich die Repressalien, denen die Häftlinge hier ausgesetzt waren, und ihre Ohnmacht. Eine kleine Überraschung war das Wiedersehen nach über 40 Jahren zwischen dem Leiter der Gedenkstätte Dr. Hubertus Knabe und seinem früheren Mathematiklehrer, unserem Mitglied Klaus Liethen.

Der Besuch des Denkmals für die ermordeten Juden in Europa erinnerte an die schlimmsten Verbrechen der NS-Diktatur. Nach so viel Besinnung auf die dunklen Zeiten in Deutschland war auch etwas Erholung nötig.

Die war perfekt bei strahlendem Sonnenschein eingeplant. Das nutzten einige zu einer Schiffstour auf der Spree.

So zeigte uns diese Fahrt einerseits die Diktaturen in Deutschland, aber eben auch die Überwindung durch die Demokratie. Das sind Augenblicke, die im Gedächtnis hängen bleiben.

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(28.04.2018)
Seniorenverband auf Spuren des Islams in Al-Andalus

(Münster) Im Andreas Kirchenzentrum machte sich Peter Externest mit den Senioren des BRH auf den Weg, Reiseeindrücke zum Thema "Auf den Spuren des Islam in Al-Andalus" von seiner Studientour nachzuerleben. Dabei gelang es den Vortragenden zu mitgebrachten Fotos auch in den Münsteraner Räumlichkeiten eine Atmosphäre von besonderer Farbigkeit gepaart mit spürbar geweckten Interesse einzubringen. Gar nicht so einfach, denn es ging um die Zeit des europäischen Islam in Spanien. Dabei wurden von seiner Tour Städte wie Sevilla, Cordoba, Toledo und Granada gestreift.

Externest berichtete, dass der Islam rund 800 Jahre über weite Teile der Iberischen Halbinsel, bekannt unter dem Namen Al-Andalus, geherrscht hat. "Al-Andalus" ist der arabische Name für die zwischen 711 und 1492 muslimisch beherrschten Teile der Iberischen Halbinsel, ein Zentrum der Gelehrsamkeit. Die frühe Periode der arabisch-maurischen Herrschaft zeichnete sich aber durch eine gegenseitige Toleranz und Akzeptanz aus, die Christen, Juden und Muslime einander entgegenbrachten.

Auch die Zeit nach der Reconquista - darunter versteht man die Rückeroberung und Ausdehnung des Herrschaftsbereichs der christlichen Reiche unter Zurückdrängung des muslimischen Machtbereichs - wurde im Vortrag berücksichtigt. Architektur, Kunst, Museen, Gastronomie und Menschen waren ebenfalls die Themen. Auch wurde auf die Themen Architektur und Technologietransfer besonders eingegangen. Die These des Mittelalterhistorikers Michael Borgolte "Der Islam als Geburtshelfer Europas" wurde auch einer kritischen Betrachtung unterzogen

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(21.04.2018)
Senioren erlebten einen Tag "per Bimmelbahn op Jöck"

(Köln) Es war schon eine tolle Idee, die Tourenleiter Klaus Reimer vom Seniorenverband BRH Euskirchen da umsetzte und zur Kölner-Altstadttour mit der bekannten grün-gelben Bimmelbahn einlud. Gesteuert von einem super-launigen Fahrer Ralf Vollmeyer und begleitet von dem besonders gut aufgelegten Kölner Barden Hans Jürgen Jansen erlebten die Senioren typische kölsche Ecken mit den passenden Informationen zum Gesehenen. "Es war informativ und sehr schön, wir erlebten die Stadt in einer besonderen Attraktion", meldete sich eine Teilnehmerin. Man habe zudem interessante Fakten gehört. Dabei habe keineswegs die Erfahrung verdorben, dass es oft entlang der Kopfsteinpflasterstraßen richtig klapperte und zuckelte.

"Das ist nicht nur ein tolles Erlebnis, sondern man sieht die Stadt einmal aus einer ganz anderen Perspektive", meinte auch Georg Brölingen und schwärmte von dem Tag "per Bimmelbahn op Jöck". Die Bimmelbahn habe ihren Charme, man kann sie mögen oder auch nicht. Da sei auch nicht schwerwiegend gewesen, dass alles etwas eng zuging, die Knie oft zu lang wirkten. "Aber, das gehört einfach dazu, das muss man dabei erwarten!" Dass man dann auch noch die "Schäl Sick" mit dem bekannten "Hyatt" angesteuert und hier pausiert habe, sei ein besonderes Bonbon gewesen.

Zum Abschluss landeten dann die Senioren - die übrigens umweltfreundlich mit der Bahn die Domstadt erreicht hatten - in der super leckeren und tollen Atmosphäre auf ein Kölsch oder eine Portion "Himmel un Äd" im kölschen Brau- und Wirtshaus "Gaffel am Dom". Es war nicht anders zu erwarten: Hier wartete der typisch kölsche "halven Hahn"

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(21.04.2018)
BRH- Referenten dienen der Lebenshilfe

(Minden) Wenn der Seniorenverband BRH Minden von "Bewegung" spricht, dann umfasst dieses Oberthema ein breites Spektrum. Auf vielen Feldern wird immer wieder eine besondere Dynamik entwickelt. So bemüht sich der Vorstand des Ortsverbandes stets, auch für die monatlichen Versammlungen Referenten zu finden, die der Lebenshilfe dienen oder Themen des allgemeinen Interesses erläutern.

So referierte noch im März ein Fachmann für Technik und Anwendung von Hörgeräten, warum es eher zu spät als zu früh ist, sich auf Empfehlung des HNO-Arztes ein Hörgerät anpassen zu lassen. Zumal heute die Geräte trotz hervorragender Verstärkung so klein sind, dass sie vom Nutzer kaum sichtbar getragen werden können.

Im April ging es um das Thema Zusatzversicherungen zum Krankenkassenbeitrag. Ein Fachmann der AOK erläuterte, welche Zusatzversicherungen sehr zu empfehlen sind, z. B. eine Auslandskrankenversicherung. Andere decken Sonderwünsche, z. B. bezüglich Zahnersatz, Sehhilfen, Krankenhausaufenthalt, vorteilhaft ab. Andere wiederum wie beispielsweise Sterbegeld-Versicherungen übersteigen mit ihren Beiträgen gegebenenfalls das Risiko. Ein besonderer Rat bezog sich darauf, die AGB zu lesen, in denen bestimmte Risiken von der Versicherungsleistung ausgeschlossen sind.

Die Rückfragen der Teilnehmer auf den Versammlungen zeigten jedenfalls eindeutig - so der Seniorenverband - dass beide Referate auf fruchtbaren Boden gefallen waren.

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(14.04.2018)
DBB-Urgestein und Alt-DStG-Prominenz beim Seniorenverband BRH

(Essen) Im "Holsterhauser Hof" trafen sich die Mitglieder des Seniorenverbandes BRH zur ordentlichen Jahreshauptversammlung und die nutzte Vorsitzender Dr. Ingo Gottwald zu einem Rückblick auf das Berichtsjahr. Dabei stieß er mit seinen Themen wie Mitgliederschwund ìn vielen Verbänden sowie Technikerschwund in Deutschland im Öffentlichen Dienst und in der freien Wirtschaft auf interessierte Zuhörer. Und er fand Zustimmung mit seiner Forderung: Hier ist unsere Politik gefordert!

Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstands fand man auch zu Neuwahlen und Ehrungen. Bei den Wahlen trat noch einmal das das DBB-Urgestein und Alt-DStG-Prominenz Henry Wolters als Wahlleiter in Erscheinung. Unter seiner Regie fand man durch einstimmige Wahlen zur Vorstandsmannschaft: Dr. Ingo Gottwald, Vorsitzender, Doris Suckert, Stellvertretende Vorsitzende und Schriftführerin, Manfred Niederprüm, Beisitzer. Neu im Vorstand trat Kassenprüfer Heribert Preker an. Zu ehren waren für 15-jährige Mitgliedschaft drei Mitglieder: Friedrich Hinnerkott, Klaus van Hall und Dr. Ingo Gottwald. Wobei Wolters dem Letztgenannten mit einer entsprechenden Würdigung die Urkunde überreichte.

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(14.04.2018)
Ein echter "Klassiker der Hoffmanns"

(Bad Sassendorf) Ist es möglich, aus einem einfachen Blumenmädchen der Londoner Slums innerhalb kürzester Zeit eine Highsociety Lady zu machen? Dieser Frage gingen rund 50 BRH-ler im Stadttheater von Lippstadt nach. Johanna und Wolfgang Hoffmann vom OV Bad Sassendorf hatten einmal etwas Außergewöhnliches im Jahresprogramm für ihre Senioren im Angebot und die zeigten sich dankbar. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit unvergessliche Evergreens wie "Ich hätt' getanzt heut' Nacht", "Wär' das nicht wunderschön", "In der Straße wohnst du", "Bringt mich pünktlich zum Altar" und "Es grünt so grün wenn Spaniens Blüten blühen" im großen Kreis zumindest mitzusummen? Das ganze Erlebnis machte dann auch "My Fair Lady" zu einem echten "Klassiker der Hoffmanns". Übrigens, beim Theaterbesuch war auch Rolf Marwede - ehemals BRH-Vorsitzender von Bad Salzuflen - und Gattin Gertraud mit von der Partie. Er war von Unna, wo er jetzt wohnt, zwecks einer Teilnahme extra nach Bad Sassendorf gekommen.

Und noch eine verzwickte Situation, die für Aufregung sorgte, wurde an diesem Abend zur Zufriedenheit gelöst: Eine Seniorin vermisste an der Einlasskontrolle ihre Eintrittskarte und war total am Boden zerstört. Ein Kontrolleur aber half der schluchzenden tränenüberströmten Teilnehmerin, sie durfte sich auf ‚ihren' freien Platz setzen und machte das Glück perfekt, als sich zum Ende der Aufführung auch die Karte wieder fand. Wie heißt es im Lustspiel von William Shakespeare so trefflich: Ende gut, alles gut!

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(07.04.2018)
Bonner Senioren zu Gast auf dem Petersberg

(Königswinter-Petersberg) Das war ein Ziel der besonderen Art, das der Seniorenverband BRH Bonn diesmal für seine rührige "Dienstagsgruppe" gewählt hatte. Man war mit der Vorsitzenden Barbara Herbst (li vorn) zu Gast auf dem berühmten Petersberg im Gäste- und Tagungshaus der Bundesregierung, das unter Regie der Hotelgruppe Steigenberger steht.

Der Petersberg in Königswinter ist ein Ziel, das allemal eine Reise wert ist. Zudem ergab es sich, dass der äußerst beschlagen, kenntnisreiche und mitreißende Stadtführer Heinz Hönig auf Wunsch einige BRHler durch das Gebäude, den umliegenden Park mit Blick ins Rhein- und Heisterbachtal ein Stück begleitete. Sich auf den Spuren hochrangiger Staatsgäste wie den Schah von Persien oder Soraya, Farah Diba und Königin Elisabeth II. sowie Leonid Breschnjew zu begeben, das lässt dann eine Kaffee-Kuchen-Gedeck schon viel besser munden. Unter den Besuchern befand sich auch Bonn-Ehrenvorsitzender und "Geburtstagskind" Jürgen Krall (83).

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(07.04.2018)
Der Seniorenverband BRH erhebt besorgt seine Stimme

(NRW) Weil die Vertreter des Seniorenverbands BRH im DBB durch ihre Seniorenarbeit vor Ort immer stärker den Eindruck gewinnen, dass gerade ältere Menschen an den Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, nicht in angemessener Form beteiligt werden, sieht man sich gezwungen, vor Ort stärker die Stimme zu erheben. Für die Lobby der Älteren in NRW sind hier zwei aktuelle Initiativen die Beispiele.

So wollen Kommunen nunmehr verstärkt das "Handy-Parken" einführen. Das System ermöglicht es Autofahrern, ihren Parkschein mit einer 'App über das Smartphone' zu erwerben. Der Seniorenverband BRH sieht das kritisch.

Kürzlich erst war auch in den Medien zu lesen, dass es statt des Papiertickets im Personennahverkehr bald die Handy-Tickets geben soll. Und dann auch noch die Handy Ticket günstiger als das herkömmliche Papierticket.

Wenn nun der BRH auch grundsätzlich solche Modernisierungsbestrebungen als Verbesserungen begrüßt, möchte er rechtzeitig seine Bedenken anmelden. Zwar wird heute noch zum Parken versprochen, dass die herkömmliche Methode, am Automaten zu zahlen - und das ist manchmal schon schwierig genug - bestehen bleibt. Doch die Lebenserfahrung hat oft Anderes gelehrt. Gerade älteren Menschen ohne Zugang zu Smartphone und auch Computer müssen einfach darauf vertrauen können, auch in den kommenden Jahren ohne unangemessene Hürden den Alltag bewältigen zu können. Weiterentwicklungen zum Beispiel zum Stichwort Digitalisierung sind gut, man darf aber nicht die Mobilitäten der älteren Menschen dabei aus den Augen verlieren. Außerdem hinterlässt man bei Nutzung des Internets immer seine Daten, und die sind sehr begehrt.

Zunehmende Sorgen bereitet dem Seniorenverband BRH auch der Rückgang der Angebote der Geldinstitute, gleich nun ob Sparkassen oder Banken. Der BRH beobachtet dazu: "Sie ziehen sich immer stärker aus der Fläche zurück!" So stellt der Seniorenverband nicht nur die Frage, werden die Geldinstitute ihrer Aufgabe noch gerecht, sondern weisen auch darauf hin, dass insbesondere die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute dem Gemeinwohl verpflichtet sind und ihm auch dienen sollen.

Der BRH weiter mit allem Nachdruck: "Mit den immer deutlicher spürbaren Einschränkungen erfüllen sie kaum noch ihren gesetzlichen Auftrag!" Und der heiße gerade im Interesse der älteren Menschen: Sie müssen die örtlichen Kreditbedürfnisse befriedigen! Der BRH wird aber noch deutlicher: "Wenn Geschäftsstellen geschlossen und sogar Geldautomaten abgebaut werden, dann zeigen die Einrichtungen doch, dass sie ihrer Aufgabe nicht mehr gerecht werden." Gerade in den Wohngebieten bedeuteten zum Beispiel die Geldautomaten gewisse Mobilität und Freiheit, insbesondere für die zunehmend älter werdende Bevölkerung. Da hilft auch wenig und bereitet stattdessen Sorge, dass jetzt Supermärkte und andere Einrichtungen mit Geldauszahlungen betreut würden.

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(01.04.2018)
BRH Senioren landauf, landab bienenfleißig

(NRW) Bienenfleißig waren die Macher des Seniorenverbands BRH landauf und landab. So gab es in Münster durch frohen Gesang einem gelungenen Startschuss in den Frühling. Das Treffen des Seniorenverbandes BRH Münster hatte zwei Programmpunkte zu vermelden, die die Senioren in freudige Stimmung versetzten. Vorsitzender Gerd Türck gab zunächst die Veranstaltungen für das zweite Quartal 2018 bekannt. Dann folgte bald ein fröhliches "Hello". Das folgende Frühlingssingen unter der Leitung des langjährigen BRH-Mitglieds und geschätzten ehemaligen Chorleiters Werner Neumüller wurde nämlich zu einem großen Erfolg mit im wahrsten Sinne des Wortes nachklingender Wirkung. Die Senioren erlebten das bekannte Liedgut aus der Jugendzeit. Neumüller untermalte viele Lieder mit einem von Elli Mischler gedichteten Text, der einen passenden Bezug zum heutigen Lebensverlauf verdeutlichte.

Zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen waren die BRH Senioren und Gäste ins "SOS Kleve" eingeladen. Mit Gastgeberin Gabi Paersch wurde in fröhlicher Runde des BRH Kleve erzählt und gelacht, aber auch Erfahrungen aus dem Alltag ausgetauscht. Außerdem wurden bei diesem Treffen die gemeinsam geplanten diesjährigen drei Ausflüge vorgestellt, die voraussichtlich an den folgenden Terminen stattfinden: Mittwoch, 9. Mai, Führung mit "Piepe Jan" (Niederrhein-Guide Wilhelm Miesen) in der alten Hansestadt Grieth (Kalkar-Grieth), Mittwoch, 13. Juni, die Besichtigung des Klosters Kamp (Kamp-Lintfort) mit Führung. Montag, 24. September, eine Fahrt mit der "Reeser Personenschifffahrt" auf dem Rhein von Rees bis in den Duisburger Hafen.

Um die leidige 18.000 Euro Einkommensgrenze ging es in einer hochinteressanten Informationsveranstaltung im "Begegnungszentrum" in Bielefeld über die Zeit. Hans-Joachim Wörmann hatte die BRH-Senioren eingeladen und BRH-Mitglied Bernd Schmidt gehörte die Bühne. Schon das Thema "Änderungen der Beihilfe-VO zum 1.1.2018" versprach hohe Diskussionsbereitschaft, insbesondere zum Punkt 18.000 Euro Einkommensgrenze für berücksichtigungsfähige Ehegatten und eingetragene Lebenspartner. Referent Schmidt erwies sich als fachkundig, so konnte er in einem ausführlich gut vorbereiteten Vortrag die Anwesenden umfassend aufklären. Bei dieser Gelegenheit wurden auch Fragen zum Sterbegeld sowie zu Einzelfragen wie "Anspruch auf Beihilfe, wenn die Ehefrau bzw. die Witwe Mitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse ist" besprochen.

Der Seniorenverband BRH hat im Rahmen eines Treffens in Euskirchen bei der heimischen Politik angeregt, zum nächsten Weltseniorentag am 1. Oktober 2018 möge die Stadt Euskirchen für den Bereich des eigenen Verkehrsunternehmens (SVE) allen älteren Fahrgästen (60 +) einen Tages-Fahrschein als seniorengerechtes Mobilitätsangebot schenken. Hintergrund des Antrags ist nicht nur eine Wertschätzung des Alters und eine besondere Anerkennung, sondern auch das Angebot für die ältere Generation, einmal ihre Stadt noch ein Stück besser kennenzulernen sowie auch so ganz nebenbei eine Übung, wie die Stadt mit ihren öffentlichen Verkehrsmitteln hilft, im Alltag mobil zu bleiben. Das Ganze könnte - so der BRH - ohne bürokratische Hürden vollzogen werden, die Freifahrt gelten dann ab morgens 8 Uhr. Es könnten dann den ganzen Tag bis zum späten Abend über beliebig viele Fahrten unternommen werden, als Fahrschein reiche der eigene Personalausweis.

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(01.04.2018)
Informationen zu Ursache, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Venenschwäche

(Lemgo) Mit diesem Thema hatte BRH-Vorsitzender Manfred Kinder einen Volltreffer gelandet. Das Seniorenbegegnungszentrum "Kastanien Haus am Wald" war jedenfalls ausgebucht. Neben Mitgliedern fanden auch etliche interessierte Gäste die Adresse des Seniorenverbandes BRH, was sogar zu neuem Mitglied führte. Sie alle suchten Informationen zu Ursache, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten bei Venenschwäche. Dazu konnte der BRH den Facharzt Dr. Wilhelm Mailänder (Detmold) gewinnen.

Es wurde dann schnell deutlich, dass es sich bei Venenleiden nicht nur um einen ästhetischen Makel handelt, sondern damit zum Teil auch starke Beschwerden einhergehen, welche gerade bei älteren Menschen oft zu einer Verminderung der Lebensqualität beim Betroffenen führen. Dr. Mailänder schilderte - untermalt durch zum Teil gewöhnungsbedürftigen, manchmal sogar schockierenden Fotos - die Entstehung und der dann notwendigen qualifizierten Behandlung der Krankheit. Die Teilnehmer bestätigten: Man spürte deutlich die Betroffenheit vieler Gäste. Natürlich stand im Anschluss an seine Ausführungen Dr. Mailänder noch für Fragen zur Verfügung. Ein Teilnehmer berichtete beeindruckt: "Es war wieder einmal ein höchst interessierendes Thema."

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