Aktuelle Informationen
Aktuelle Informationen in Broschüren:
Der Seniorenverband BRH bietet kostenlose Informationsbroschüren für unsere Mitglieder zu verschiedenen Themen an.
Eine Liste unseres Serviceangebotes finden Sie hier.
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Aktuelle Informationen im Internet:
- Aktuelle Informationen aus der BRH-Bundesebene
- Aktuelle Informationen aus der dbb-Bundesebene
- Aktuelle Informationen aus der dbb-Landesebene
- Aktuelle Informationen für Besoldung und Versorgung NRW
- Aktuelle Informationen bei Beihilfefragen, Besoldung, Merkblätter, Vordrucke; etc.
- Aktuelle Informationen über Arzneimittel, die keine gesetzlichen Zuzahlungen erfordern unter http://www.gkv.info
Aktuelle Informationen
des BRH NRW
(08.02.2012)
Entlastung für die Seele - Ein Ratgeber für pflegende Angehörige
2,25 Millionen Menschen sind in Deutschland pflegebedürftig, davon werden zwei Drittel zu Hause betreut. "Mit der Entscheidung, die Pflege selbst durchzuführen, geraten viele Angehörige in eine schwierige Lebenslage", sagte der Bundesvorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV) Dipl.-Psych. Dieter Best bei der Vorstellung des Ratgebers in Köln. "Das Bedürfnis, den Angehörigen zu versorgen und das eigene Leben gleichzeitig zu bewältigen, stellt Anforderungen an den Einzelnen, denen nicht jeder gewachsen ist". Wie kann mit der ungewohnten und oft körperlich und seelisch kräftezehrenden Situation umgegangen werden, ohne sich selbst zu verlieren? Der von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und der DPtV gemeinsam entwickelte Ratgeber "Entlastung für die Seele - Ein Ratgeber für Pflegende Angehörige" gibt den pflegenden Angehörigen einen umfassenden Überblick über die Ursache von möglichen Beschwerden und zeigt Auswege auf.
"Wir möchten pflegende Angehörige dazu ermutigen, offensiv mit den Schwierigkeiten umzugehen und auch Hilfe von außen in Anspruch zu nehmen", sagte die BAGSO-Vorsitzende Prof. Ursula Lehr, selbst Psychologin und ehemalige Bundesgesundheitsministerin. Anders als professionelle Pflegekräfte sei der emotionale Abstand zu Angehörigen nicht gegeben, sagte Lehr. Oft mit der Folge von Erschöpfung, Überforderung und Depression.
Es ist notwendig und sinnvoll, sich rechtzeitig umfassend zu informieren und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen", betonte die Psychologin.
Die Autorin des Ratgebers, Gudrun von Stösser, zeigte, dass auch die Belastbarkeit der Psyche Grenzen hat, wie die des Körpers. "Im Alltag gelingt es uns fatalerweise meist erfolgreich, Symptome der Erschöpfung über lange Zeit zu ignorieren, da unser Organismus enorm anpassungsfähig ist - je nach individueller Konstitution können immer noch Reserven mobilisiert werden. Am Ende ist oft nur noch ein kleines Ereignis nötig - der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt - um den gesamten Organismus in sich zusammenbrechen zu lassen".
Um dies zu verhindern, werden in der Broschüre die Wege, die zur Überlastung führen und die Auswege daraus ausführlich und sehr verständlich dargelegt und durch eine umfassende Sammlung von Hilfsmöglichkeiten, Selbsthilfegruppen und Ansprechpartnern ergänzt. Die Broschüre kann über die Deutsche PsychotherapeutenVereinigung (www.dptv.de) und die BAGSO (www.bagso.de) bestellt werden oder heruntergeladen werden.
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(07.02.2012)
"Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" eröffnet
Aktives Altern - ein Gewinn für den Einzelnen und für die Gesellschaft
Zum Beginn des "Europäischen Jahres für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen", das heute in Berlin mit einer Auftaktveranstaltung eingeleitet wurde, rufen die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und die Forschungsgesellschaft für Gerontologie an der TU Dortmund (FfG) dazu auf, "Aktives Altern" in einem umfassenden Sinn zu verstehen. "Aktivität ist Voraussetzung für ein gesundes und kompetentes Altern - und das ist eine lebenslange Aufgabe. Aktives Altern betrifft daher alle Generationen", so die BAGSO-Vorsitzende und Gerontologin Prof. Dr. Ursula Lehr.
Wichtig ist darüber hinaus, ältere Menschen weder einseitig als Empfänger noch einseitig als Erbringer von Leistungen anzusehen, sondern ihre Potenziale und Bedarfe gleichermaßen in den Blick zu nehmen. "Das Europäische Jahr darf nicht dazu beitragen, dass die Älteren in zwei Gruppen geteilt werden, in die Kompetenten und die Hilfsbedürftigen", warnt die frühere Bundesfamilienministerin Lehr. "Vielmehr müssen wir alle Gruppen im Blick haben, unabhängig von ihrem Alter, ihrer sozialen Lage, körperlichen und geistigen Einschränkungen oder ihrem kulturellen Hintergrund."
Ebenso wenig dürfen wir ältere Menschen auf bestimmte gesellschaftliche Rollen beschränken. Es ist erfreulich, dass sie heute in erheblichem Maße Familienarbeit leisten und damit wesentlich zur Entlastung der mittleren Generation beitragen. Immerhin engagiert sich ein Drittel von ihnen auch außerhalb der Familie ehrenamtlich.
Ältere Menschen sind bereit, ihren Beitrag zur Solidarität zwischen den Generationen zu leisten. Umgekehrt sollten diejenigen, die zur jungen oder mittleren Generation gehören, auch Solidarität mit den Älteren zeigen und wachsam gegenüber möglichen Altersdiskriminierungen sein.
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(23.01.2012)
Kosten für Zahnersatz vor Behandlung vergleichen
Sollen Patienten eine Krone oder ähnlichen Zahnersatz erhalten, klären sie vorher besser die Kosten ab und holen weitere Angebote ein. Da der Eigenanteil durch die novellierte Gebührenordnung für Zahnärzte seit Anfang des Jahres gestiegen sei, sollte vor allem die Höhe der eigenen Kosten sowie Behandlungsalternativen vorab geklärt werden, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Auch sei es sinnvoll, die Meinung eines weiteren Arztes zum Behandlungs- und Kostenplan einzuholen. Die Verbraucherschützer empfehlen dafür auch Online-Plattformen zum Preisvergleich, wo Patienten den Kostenvoranschlag ihres Zahnarztes zur Prüfung einstellen und registrierte Zahnärzte ein günstigeres Angebot abgeben können.
Quelle:DIE WELT
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(19.01.2012)
25 Jahre "Alt hilft Jung NRW e. V."
Gäste beim 25-jährigen Jubiläum in Bonn waren u.a. das Gründungsmitglied und heutige BAGSO-Vorsitzende (Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, deren Mitglied auch der BRH ist) Frau Prof. Dr. U. Lehr und der Bonner OB Jürgen Nimptsch. Als Vertreter des BRH NRW nahm Harald W. Steede vom KV Bonn teil.
Ziel und Zweck des Vereins ist es, den Erfahrungsgewinn und das Wissen von Experten und Führungskräften aus vielen Bereichen der Wirtschaft und Verwaltung, die aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden sind, Existenzgründern und Kleinstunternehmen zur Verfügung zu stellen bzw. mit Rat und Tat weiterzugeben. Das erfolgt ehrenamtlich und honorarfrei, praxisnah und unbürokratisch.
Verdeutlicht wurde die gute Arbeit des Vereins in einer Podiumsdiskussion mit Beratern und Klienten der ersten Stunde. Es ergaben sich sehr interessante und praxisnahe Gespräche und Erkenntnisse. So konnte festgestellt werden, dass das vor 25 Jahren festgelegte Gründungsziel nach wie vor seine Gültigkeit hat.
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(18.01.2012)
Dr. Ludwig Poullain informiert in Münster zu den Finanzkrisen und deren Auswirkungen
Es war ein excellenter Vortrag, den Dr. Ludwig Poullain (der erste Vorstandsvorsitzende der WestLB von 1969 - 1977) kurz nach seinem 92. Geburtstag vor den ca. 200 Mitgliedern und Gästen des Seniorenverbandes BRH in Münster hielt. Ein Seniorexperte, der für die Gegenwart aus der Vergangenheit Lehren zu ziehen vermag, weil er noch alles selbst erlebt hat, von der Inflation 1923 bis zur Währungsreform 1948 aber dann auch mitgestaltend die Finanzpolitik unter Willy Brandt und Helmut Schmidt.
BRH-Mitglieder - der erste Vorstandsvorsitzende Dr. Ludwig
Poullain (li) und der ehemalige Personalratsvorsitzende
Gerhard Türck (re)
Foto Walter Borrmann
Ludwig Poullain kann nur eine düstere Perspektive für die Euro Währung entwerfen. Niemand darf behaupten, es hätte in der Vergangenheit keine deutlichen Hinweise darauf gegeben, was auf den Finanzmärkten falsch läuft und der Korrektur bedarf, weil es ansonsten Probleme gibt. Nur hören wollte es keiner und daran wird sich nichts ändern, bis es irgendwann zum großen Knall kommt. Der Staat sei in der Hand der Banken.
Ludwig Poullain möchte seine Analysen in einem Buch zusammenstellen, das vielleicht schon im Herbst erscheint und das wir gespannt erwarten.
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(12.01.2012)
JHV in Lemgo
Auf der Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende des Ortsverbandes Lemgo, Martin Kittlaus, wieder zahlreiche Mitglieder im Kastanienhaus begrüßen. Nach einem kurzen Bericht des Schriftführers Manfred Kinder über Aktuelles im Seniorenverband BRH in NRW und im Bund wurden langjährige Mitglieder des Ortsverbandes geehrt. Es erhielten aus der Hand von Martin Kittlausdie Urkunden und Ehrennadeln in Silber Prof. Dr. Wolfgang Nerreter, Frau Annelore Weyl und Herr Günter Schäfer (verhindert) und in Gold Herr Günter Lehmann (v.l.n.r).
In seinem Rückblick auf 2011 rief der Vorsitzende noch einmal die wichtigsten Veranstaltungen des verflossenen Jahres in Erinnerung. Dazu gehörten: gut besuchte Vorträge über lebensnahe Themen, eine erfreulich große Beteiligung an den monatlichen Wanderungen im heimatlichen Raum sowie die Jahresfahrt nach Berlin und ein Tagesausflug in die Autostadt Wolfsburg. Auch für dieses Jahr ist wieder ein vielseitiges Programm erarbeitet worden, das älteren Menschen Angebote für Lebensorientierung und Lebensführung machen will.
Nach dem Bericht des Kassenwartes und der Kassenprüfer wurde dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt.
Im Anschluss an den offiziellen Teil des Nachmittags hielt die Leiterin des Weserrenaissance-Museums, Frau Dr. Vera Lüpkes einen hochinteressanten, fesselnden Vortrag über die sogenannte "Braker Schnelle", ein kostbares Trinkgefäß aus dem 16. Jahrhundert, das vor kurzem durch glückliche Umstände wieder an seinen Ausgangsort Schloss Brake zurückgehen konnte.
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(12.01.2012)
Computerviren - Warnung an Internet-Nutzer
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat Internetnutzern die Prüfung ihrer Rechner auf eine Schadsoftware namens "DNS-Changer" empfohlen. Hackern sei es gelungen, Netzwerkeinstellungen bei PC- und Mac-Systemen zu manipulieren, teilte das Bundesamt mit. Über die gemeinsam von BSI, Bundeskriminalamt und Deutscher Telekom betriebene Internetseite www.dns-ok.de könnten Rechner getestet werden, bei einer Infizierung mit dem Trojaner erscheint auf der Seite eine Warnmeldung. Wenn der Rechner mit der Software befallen ist, könne der Browser Internetnutzer beim Besuch häufig genutzter Seiten auf manipulierte Websites umleiten, hieß es. Dort fänden etwa die Verbreitung angeblicher Antivirensoftware und illegaler Verkauf von Medikamenten statt. Zudem sei es den Hackern gelungen, manipulierte Werbeeinblendungen an infizierte Rechner zu senden, Suchergebnisse zu manipulieren und weitere Schadsoftware nachzuladen. Laut Experten waren zuletzt täglich bis zu 33 000 deutsche PCs betroffen
Quelle: DIE WELT vom 12.1.2012
Wir empfehlen allen Internetnutzern diesen nur wenige Sekunden dauernden Test umgehend durchzuführen.
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(10.01.2012)
DBB-Jahrestagung 2012
Köln. Auf der ungewöhnlich hochrangig besetzten 53. DBB-Jahrestagung in Köln war der Seniorenverband BRH NRW mit einer starken Abordnung aus dem rheinischen Raum vertreten und hatte sich dazu mit der neuen Bundesvorsitzenden Gerti Schäffler-Kroner und deren Stellvertreterin Anna-Maria Müller Bundesverstärkung geholt. Das Thema "Demografischer Wandel - was ist zu tun" erwies sich angesichts der derzeitigen Debatten als hochaktuell. Die Kölner Messe schaffte dazu eine gute Atmosphäre für intensive Gespräche und Gedankenaustausch mit den Tagungsteilnehmern untereinander über aktuelle Verbandsthemen. Dabei zeigten die Senioren in vielen Gesprächen Solidarität mit der aktiven Arbeitswelt und schlossen sich der DBB-Meinung an: "Ohne Veränderungen wird es der Öffentliche Dienst noch schwerer haben als heute, junge Menschen für sich zu gewinnen." Der Wettbewerb zwischen der privaten Wirtschaft und dem Staat um den Nachwuchs an Mitarbeitern werde schärfer. Auch bei der Forderung nach großzügigeren Regeln zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat man den BRH an der richtigen Seite.
angetan war DBB Bundeschef
Peter Heesen aus Bonn von der
neuen Bundesvorsitzenden Gerti
Schäffler-Kroner aus Bayern
DBB Bundesvorsitzender Peter Heesen hatte die Tagung mit einer kritischen Gesellschaftsanalyse eröffnet: "Wir brauchen nicht wesentlich mehr, sondern mehr Wesentliches." Dazu machte der Chef des Beamtenbundes nicht allein auf bessere Bezahlung aufmerksam, sondern der Öffentliche Dienst solle auch und vor allem mit moderneren Arbeitsabläufen für junge Menschen attraktiver werden. Auch Heesen forderte familien-freundlichere Arbeitszeitkonzepte als Antwort auf die gesellschaftlichen Veränderungen. Zum geplanten Personalabbau nannte Heesen es einen Skandal, dass der Bund auch 2012 wieder pauschal 1,9 Prozent der Stellen streichen wolle. Das wurde in der mit rund 700 Delegierten besetzten Halle mit wohlwollendem Applaus bedacht.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wertete mit ihrem Besuch das Treffen auf und nahm unter anderem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ins Visier. Das müsse werden! Merkel: "Kinder und Familien gehören dazu. Wir müssen auch schauen, dass diejenigen, die für eine Erziehungsphase Auszeiten nehmen, in ihrer Karriereplanung im Öffentlichen Dienst nicht total zurückgeworfen werden." Notwendig sei es auch, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Ältere dort länger arbeiten könnten. Im Frühjahr werde die Bundesregierung eine "Demografie-Strategie" vorlegen, die diese Punkte aufgreifen werde.
So moderat wie Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich sich gab, war schon lange kein Innenminister mehr auf der DBB-Tagung in Köln aufgetreten. Selbst beim umstrittenen Thema Personalabbau gab sich der Politiker verbindlich. Zudem appellierte er, bei der anstehenden Lohnforderung für die bevorstehende Tarifrunde im Öffentlichen Dienst Maß zu halten. DBB Chef Heesen kündigte an, es werde auch in diesem Jahr eine angemessene Einkommensforderung geben.

für die neue Bundesvorsitzende Gerti
Schäffler-Kroner zu einem Erinnerungsfoto
mit der BRH Gruppe aus Düsseldorf: Udo
Kock (re) und Gert Schott
Kennenlernfaktor wurden genutzt:
Hier unsere neue Bundesvorsitzende
Gerti Schäffler-Kroner im "smal-talk"
mit dem Staatsminister a.D. des
Inneren, Dr. Ingo Wolf
Das Motto "Demografischer Wandel - was ist zu tun?" war für diese Tagung hervorragend gewählt. So konnte sich auch der BRH - um die Folgen des demografischen Wandels bewältigen zu können - in den Gesprächen am Rande der Tagung einbringen und sich für Reformen im Öffentlichen Dienst stark machen. Der BRH unterstrich: Auf viele ältere Mitglieder kommen nur wenige junge, so werde der Demografiewandel im Öffentlichen Dienst zu einem Problem. Man müsse mehr tun, um junge Menschen für den Dienst an der Gemeinschaft zu gewinnen, schlug der BRH im Meinungsaustausch eine Brücke zur DBB Jugend. So war es auch ein Thema für den Seniorenverband, als der DBB-Vorsitzende von "gesellschaftspolitisch verheerend" sprach, dass immer mehr Menschen mit ihrer Arbeit kein ausreichendes Einkommen erzielen. Damit war der BRH bei seinem Schwerpunktthema, der deutlich stärker aufkommenden Problematik um die Altersarmut. Heesen bekam deshalb Beifall vom BRH: "Wir brauchen wieder tragfähige Grundsätze für eine solidarische Gesellschaft, in der jedem das Wohl des anderen am Herzen liegt." Bundeskanzlerin Merkel offenbarte sich in Köln nicht unbedingt als großer Fan der Rente mit 67, dafür plädiert sie zum Unmut eines Teils der Versammelten für eine Aufweichung der starren Ruhestandsgrenzen. Man müsse das Denken für die Zeit nach 65 verändern. Und: "Denen, die auch danach noch arbeiten wollten, sollte man keine Knüppel zwischen die Beine schmeißen." Zu einer "Kultur des längeren Arbeitens" gehöre allerdings auch, dass die Arbeits-Möglichkeiten für Ältere verbessert würden, also für entsprechende Weiterbildung zu sorgen und die Arbeitsplätze altersgerecht zu gestalten. Auf diese Weise bekomme Deutschland auch wieder eine "Balance für die sozialen Sicherungssysteme". Zur Enttäuschung des BRH ließ sie das Thema Rentenangleichung außen vor.
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