Aktuelle Informationen


Aktuelle Informationen in Broschüren:

Der Seniorenverband BRH bietet kostenlose Informationsbroschüren für unsere Mitglieder zu verschiedenen Themen an.
Eine Liste unseres Serviceangebotes finden Sie hier. PDF-Symbol166 kB


Aktuelle Informationen im Internet:

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Aktuelle Informationen
des BRH NRW

 

(25.09.2016)
Das Pflegestärkungsgesetz: Trägt es seinen Namen zu Recht?

Es geht um das zu Beginn des kommenden Jahres in Kraft tretende Pflegestärkungsgesetz. Derzeit wird bei uns auch in den kommunalen Seniorenvertretungen diskutiert, ob es seinen Namen zu Recht trägt.

Außerdem am kommenden Dienstag in der Bundesseniorenvertretung mit BRH-Beteiligung durch unseren neuen Landesvorsitzenden Martin Enderle ist es ein wichtiges Thema.

Dazu hat auch die Landesseniorenvertretung NRW aktuell "sechs Forderungen zum neuen Pflegestärkungsgesetz gestellt, damit Verbesserungen bei Betroffenen auch ankommen!"

Besonders augenfällig: Die langjährige Forderung - die sich oft gegen die Bewertungen des Medizinischen Dienstes richteten - ist erkennbar umgesetzt: Das neue Gesetz schafft eine stärkere Differenzierung beim Pflegebegriff unter Berücksichtigung demenzieller und psychischer Erkrankungen im Alter, und es stärkt besonders die ambulante Pflege.

Die Kritik aus den Reihen der Seniorenvertretungen: Insgesamt wird es für die Pflege nicht mehr Geld geben, sondern das bisherige Budget wird anders aufgeteilt. Was uns droht: Eine Umverteilung vor allem zulasten der stationären Pflege! Die brauchen aber unsere Mitglieder genauso wie die ambulante Betreuung in der eigenen Wohnung pflegebedürftiger Menschen. Ein weiterer Kritikpunkt ist die mangelnde Transparenz bei Einstufung und Gewichtung der neuen fünf Pflegegrade, nur für Experten erschließbar.

Der BRH NRW schließt sich deshalb den Forderungen der Landesseniorenvertretung an:

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(17.09.2016)
Meinung des Seniorenverbands BRH NRW ist gefragt

(NRW) Wer erfolgreich sein möchte, muss sich in der Öffentlichkeit bekannt machen! Das gilt auch für den Seniorenverband BRH in NRW; denn nur wer sich ein positives, kompetentes Image aufbaut, kann das Vertrauen der älteren Menschen gewinnen. So sieht die "Lobby für Senioren in NRW" auch in der Öffentlichkeitsarbeit ein effizientes Instrument, um die eigene Bekanntheit zu verbessern und sich als Vertretung der Älteren zu positionieren. Der BRH 2016: "Mit guter sowie verlässlicher Arbeit und mit gezielter Pressearbeit bringen wir uns als Seniorenverband der Öffentlichkeit und den älteren Menschen nahe!" Schon nach einer kurzen Einarbeitungszeit wurde deutlich: Der neue Landesvorsitzende Martin Enderle steht für eine konsequente Weiterentwicklung der Pressearbeit in Zusammenwirken mit den BRH-Orts- und Kreisverbänden.

Der Erfolg bleibt nicht aus, die Meinung des BRH NRW ist in den Medien gefragt. So widmet sich ganz aktuell die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (04.09.2016) den Baustellen, die sich bei der Deutschen Bahn auftun und beruft sich auf den Seniorenverband BRH NRW bei der Frage, warum sich das Unternehmen zunehmend von den älteren Menschen entfernt hat. Ebenso aktuell geben die "Sprachnachrichten", die Monatschrift des "Verein Deutscher Sprache", zum Dauerbrenner "Denglisch-Flut" sowie der "Kölner Stadt-Anzeiger" als Tageszeitung mit der höchsten Auflage im Großraum Köln zum Thema "Mitfahrbänke" dem BRH NRW breiten Raum. Eine ganze Seite widmete erst kürzlich der "Express", die regionale Boulevardzeitung in Köln , der Meinung des BRH NRW zum Thema "Ältere Menschen und der Führerschein".

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(17.09.2016)
FDP Landtagsfraktion schließt sich Seniorenverband BRH NRW an

(NRW) "Das duale System der Krankenversicherungen ist Garant für eine hochwerte Versorgung und den Erhalt eines der besten Gesundheitssysteme weltweit. Wir wollen, dass dies so bleibt", unterstützt die FDP-Landtagsfraktion den Seniorenverband BRH NRW und die Dortmunder Resolution zum Thema "Bürgerversicherung". In der wird sich nachdrücklich für eine Stabilisierung und den Erhalt des zweigleisigen Systems im deutschen Gesundheitswesen ausgesprochen. Der neue Landesvorsitzende Martin Enderle (Bielefeld) hatte die Parteien im Landtag aufgerufen, die Bemühungen des Seniorenverbandes zu unterstützen. Die Freidemokraten reagierten prompt: Die seniorenpolitische Sprecherin der FDP, Susanne Schneider, sagte zu, offensiv für die BRH-Position einzutreten. "Im Unterschied zu anderen europäischen Ländern kommt es in Deutschland zu keiner Rationierung im Gesundheitssystem!" Weder den Versicherten noch den Unternehmen wäre mit einer Bürgerversicherung geholfen. Im Gegenteil, meint die FDP: "Dem Gesundheitssystem stünden enorme Kostensteigerungen und Rationierungen bevor, beständig zunehmende Krankenversicherungsbeiträge wären die Folge!"

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(15.09.2016)
Seniorenverband bietet Zusammenarbeit mit dem Seniorenrat an

(Bielefeld) Mit den Glückwünschen zum 25-jährigen Bestehen des Bielefelder Seniorenrates hat der neue Vorsitzende des Seniorenverbandes BRH in NRW, Martin Enderle (Bielefeld), nicht nur das erfolgreiche Bearbeiten von Aufträgen aus der Kommunalpolitik im Interesse der älteren Menschen gewürdigt, sondern auch die Wahrnehmung des Initiativrechts bei wiederkehrenden Themen wie Armut im Alter und Generationengerechtigkeit hervorgehoben. "Das Wirken des Seniorenrates ist keineswegs eine Alibiveranstaltung", unterstreicht der ehemalige Beigeordnete der Stadt Bielefeld seine Bewertung und regt an, mit den Mitgliedern des Seniorenrates stärker ins Gespräch zu kommen. "Um zu sehen, welche Fragestellungen und Probleme von der örtlichen Ebene zukünftig auch von uns vermehrt in die Landespolitik getragen werden sollten!"

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(15.09.2016)
Kampf für diese Rentenformel? - Reaktion der "ZEIT"

Zeit-Redakteur Felix Rohrbeck reagierte prompt auf den Leserbrief des BRH-Landesvorsitzenden Martin Enderle zur Rentenformel (in der ZEIT vom 11.8.2016). Zunächst machte er deutlich, dass er mit seinem Kommentar zuspitzen wollte, um eine wichtige Debatte anzuregen. Auf Enderles Frage: Ist eine einmal beschlossene Rentenformel für immer sakrosankt, auch wenn sie ein fatales Auseinanderdriften der Gesellschaft bewirkt?, antwortete Rohrbeck: “Ich sehe nicht, dass diese Rentenformel ein fatales Auseinanderdriften der Gesellschaft bewirkt. Altersarmut ist tatsächlich ein großes Problem. Aber wie ich in dem Artikel ja auch schreibe, ist eine allgemeine Anhebung des Rentenniveaus aus meiner Sicht kein zielgerichtetes Mittel dagegen. Und ja, ich glaube, dass eine beschlossene Rentenformel durchaus ein Schutz sein kann gegen politische Forderungen, die gute Wahlergebnisse versprechen.“

Rohrbecks ZEIT-Kommentar war kein Einzelfall. Wir werden die weitere Meinungsbildung dort beobachten. Martin Enderle wird bei Bedarf erneut reagieren.

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(10.09.2016)
60 Jahre, die Hoffmanns im Doppelpack

(Bad Sassendorf) Wirkungsvolle Führungskräfte im Seniorenverband BRH Bad Sassendorf, Johanna und Wolfgang Hoffmann, feierten Diamantene Hochzeit. "Uns gibt es nur im Doppelpack", würdigte in einem großen redaktionellen Beitrag die örtliche Presse dieses Ereignis. Und wie Recht sie hat: Auch der Seniorenverband und die zahlreichen Mitglieder kennen das Paar in seinem ehrenamtlichen Wirken nur als überaus engagiertes Duo.

"Beide sind stolz auf das, was sie in 60 gemeinsamen Jahren geschafft haben", berichten die Medien weiter und wir können das ergänzen: "Wir sind stolz auf das was die Hoffmanns im Interesse des BRH und der älteren Menschen in den letzten Jahren geleistet haben ………und auch hoffentlich noch lange Zeit leisten werden." Es gibt wohl selbst in der großen DBB-Familie kaum Vergleichbares. Sie sind am Südrand der westfälischen Bucht für den Seniorenverband ein echtes Juwel.

Das sehen auch die Sassendorfer, die seit etwa vier Jahren von dem Tun der Hoffmanns profitieren, so. Gerade wenn sie älter sind. Und sie dokumentierten das in einem schönen Fest, das mit einem Kirchgang eröffnet wurde und seinen krönenden Abschluss in der Seniorenresidenz fand. Um die hundert frohgelaunten Mitmenschen trafen sich hier, um auch einmal Danke zu sagen. Das kam bei den Hoffmanns an. Sie sprachen von einem BRH-Vollzeit-Job, hoben aber auch deutlich hervor, dass sie im BRH eine schöne Aufgabe fanden. In großer Fülle gab es dazu Beifall für das Jubelpaar von jenen Menschen, die sich immer wieder über neue Ideen und die vielen unbeschwerten Stunden freuen durften.

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(03.09.2016)
Die Kaiserstadt, ein wahres Blütenmärchen

(Bad Ems) Die Euskirchenerin Inge Breitscheid war noch nie mit dem Seniorenverband auf Achse und wartete gespannt: "Auf das, was auf mich zukommt!" Und am Abend war sie dann restlos begeistert: "Alles hat gepasst!" Die Seniorin war mit Tourleiter Günter Dahlem und weiteren über fünfzig Teilnehmern auf dem Bad Emser Blumenkorso.

Zusammengefasst: Schönstes Wetter mit blauem Himmel und über 30 Grad, eine herrliche Kaiserstadt ("Da kommt Neuenahr nicht mit!") und dann die abertausend Blumen, dazu Blumenkönigin Jessica und Weinkönigin Sarah, alles ließ in einer ansprechenden Atmosphäre den Funken bei den Euskirchenern schnell überspringen. Nur wenige hatten bislang Deutschlands größte rollende Blütenschau erlebt und saßen dabei auch noch in der ersten Reihe.

Über 1,5 Millionen Blumen auf um die 30 Korsowagen zogen durch die Kurstadt und verwandeln diese in ein wahres Blütenmärchen. "Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei", versprachen die Senioren beim Abschied und berichteten bei der Rückkehr noch von einem besonderen Bonmot: Die wohl einmalig schöne Anfahrt durch den attraktiven Westerwald. Ein Erlebnisspaß und Naturgenuss der besonderen Art. Die Fotoerinnerungen von dieser Tour stammen von Günter Gymnich und Günter Dahlem. (www.brh-euskirchen.de)

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(28.08.2016)
Glückwünsche des BRH NRW zum 70. Geburtstag unseres Landes

Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin,

im Namen des BRH NRW, dessen neuer Vorsitzender ich bin, übermittele ich mit diesem Schreiben unsere Glückwünsche zum 70. Geburtstag unseres schönen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

Das "Bindestrichland" ist längst zusammengewachsen. Es hat sich zu einem vielfältigen, interessanten Land entwickelt, in dem es sich zu leben und für das es sich einzutreten lohnt.

Siebzig Jahre: ein Zeitraum, den die vom BRH vertretenen Bürgerinnen und Bürger gut überblicken. Sie, die heute älteren Menschen, haben wesentlich zum Aufbau und zum Wohlstand unseres Landes beigetragen.

Wenn wir mit diesen Glückwünschen einen eigenen Wunsch verbinden dürfen, so ist es dieser: Anzeichen eines Gegeneinander der Generationen, die wir wahrnehmen, sollten wir gemeinsam entschieden entgegentreten.

 

Mit den besten Wünschen
  Martin Enderle
     - Vorsitzender -

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(27.08.2016)
Kampf für diese Rentenformel?

In einem Artikel der Wochenzeitschrift DIE ZEIT vom 11. August 2016 spricht sich der 35-jährige Autor Felix Rohrbeck für die Beibehaltung der jetzigen Rentenformel aus, obwohl hochrangige Politiker in Berlin vorhaben, mit einer Änderung das Problem der drohenden Altersarmut in Teilen der Gesellschaft zu bekämpfen. Der Autor dringt auf die Beibehaltung des so genannten Nachhaltigkeitsfaktors und schreibt: " Er bewirkt, dass das Rentenniveau von 52,6 % in 2005 auf 47,9 % in 2016 gesunken ist. Und es wird weiter sinken, auf voraussichtlich 44 % in 2040. Das …war vorhersehbar und politisch so gewollt. Jetzt so zu tun, als sei da dramatisch etwas ins Bröckeln geraten, … ist ziemlich albern." F. Rohrbeck zitiert eine Prognos-Studie, wonach es 600 Mrd. EUR kosten würde, das Rentenniveau bis 2040 einzufrieren. So lehnt er jede Änderung der Rentenformel ab, um die Lasten der jungen Generation zu reduzieren. "Denn wer im Alter wenig hat", schreibt er, "der würde auch nur wenig hinzubekommen. Wer hingegen heute schon eine ordentliche Rente bezieht, würde deutlich profitieren. Etwas zugespitzt: Es wäre kein Programm zur Bekämpfung der Altersarmut, sondern eines, das gut situierten Rentnern einen zusätzlichen Urlaub ermöglicht, während ihre Kinder und Enkel noch mehr arbeiten müssen …"


Der neue Vorsitzende des BRH NRW hat den ZEIT-Artikel zum Anlass genommen, einen Leserbrief mit folgendem Text an die Zeitschrift zu schicken:

Der ZEIT-Autor greift tief in die Schublade langlebiger Vorurteile: Die ältere Generation hat womöglich für zu wenig Nachwuchs gesorgt. Selbstständige profitieren nach einem Leben in Saus und Braus von der staatlichen Grundsicherung. Rentner fahren in Urlaub, während zu Hause die Jungen schuften. Und - das darf in einer solchen Aufzählung einfach nicht fehlen - Beamte hüten ihre elitären Pensionsprivilegien. Man fühlt sich an die Hetzjagd auf "Mallorca-Rolf" erinnert, der Hartz IV auf der Balearen-Insel bezog. Eine große Tageszeitung brachte dies einst in die Schlagzeilen.

Auch wenn der (35-jährige) Autor es weit von sich weist: massiv schürt er den populistischen Kampf Alt gegen Jung. Und Beiträge mit ähnlichem Tenor häufen sich leider gegenwärtig in der ZEIT.

Worum aber geht es eigentlich? Ist eine einmal beschlossene Rentenformel für immer sakrosankt, auch wenn sie ein fatales Auseinanderdriften der Gesellschaft bewirkt? Ist es "albern", wenn hier Politiker reagieren? Nein, es ist ganz einfach ihr Job.

Welche Möglichkeiten besitzt eine Fachkraft mit Anfang fünfzig auf dem Arbeitsmarkt? Trotz aller Beteuerungen der Wirtschaft, im demografischen Wandel älteren Arbeitskräften eine neue Wertschätzung zukommen zu lassen, bleibt der Arbeitsmarkt für diese hermetisch verschlossen. Ältere Menschen haben - und das ist der gravierendste Unterschied zu den jungen - praktisch keine Möglichkeit mehr, Einfluss auf ihre Einkünfte zu nehmen, egal ob sie kurz vor der Rente stehen oder bereits im Ruhestand sind. Der Arbeitsmarkt ist das Feld der Jungen. Dabei war es den Medien bisher keine Schlagzeile wert, dass Renten und Pensionen seit Jahren erheblich abgeschmolzen werden. Und dieser Trend setzt sich fort.

Wer im Übrigen mit Formeln hantiert, wie der Autor es tut, der sollte zwischen relativen und absoluten Werten zu unterscheiden wissen. So ist es trivial zu schreiben, die Rentner heute bekämen nicht weniger als die des Jahres 2005. In absoluten Zahlen stimmt das, aber vermutlich gilt dies für praktisch alle Einkommen. Und da zwischenzeitlich das Durchschnittseinkommen ordentlich angewachsen ist, wäre es doch viel spannender auszurechnen, welche prozentuale Änderung am Einkommen der Beitragszahler die insgesamt 600 Mrd. EUR verteilt auf den Zeitraum bis 2040 tatsächlich ausmachen.

Martin Enderle Vorsitzender des Bundes der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen (BRH) NRW

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(26.08.2016)
Geräuschlos zu Besuch durch gepflegte Blaubeerplantage

(Bad Sassendorf) Es ist schon ein Erlebnis im Sommermonat auf offenen Wagen mit Sonnendächern fast geräuschlos durch gepflegte Blaubeerplantage am Steinhuder Meer zu gleiten. Dabei sitzen die Fahrgäste nicht wie üblich hintereinander, sondern nebeneinander aufgereiht. Für die unbehinderte Sicht nicht schlecht! "Es darf nur nicht regnen", schränken die Organisatoren Johanna und Wolfgang Hoffmann als Berichterstatter ein.

Deutlich über fünfzig BRH-Senioren waren dabei und lauschten während der Fahrt den interessanten Informationen über die Heidelbeeren. Hier werden Qualitätsheidelbeeren und weitere Beerenfrüchte in Einklang mit der Natur erzeugt. Der Besucher soll sich bei einem Besuch auf dem Obsthof als Gast fühlen und ihn in guter Erinnerung halten, sondern auch die Möglichkeit bekommen, Heidelbeeren selber zu pflücken. So erlebte der Seniorenverband einen Wohlfühltag mit leckeren Köstlichkeiten … und konnte auch kaufen. "Was aber auch recht teuer war", kam leise Kritik auf, die aber bald verstummte. Der hohe Preis kommt aber durch das aufwendige Ernten per Hand zustande.

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(21.08.2016)
SPD ist auf den Spuren des Seniorenverbandes BRH NRW

(NRW) Die SPD ist auf den Spuren des Seniorenverbandes BRH NRW. Überraschend bekamen die NRW-Senioren Unterstützung aus Berlin: "Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel pocht auf eine Entlastung der Arbeitnehmer bei den Beiträgen zur Krankenversicherung!" Noch auf dem Delegiertentag des BRH Landesverbandes NRW Anfang August in Dortmund hatten sich die dort versammelten Delegierten einstimmig dafür eingesetzt, dass die derzeitigen Sonderbeiträge gestrichen werden und Arbeitnehmer zukünftig keine höheren Beiträge zur Krankenkasse zahlen als Arbeitgeber. Die Senioren hatten kritisiert, dass durch die Erhöhung der Zusatzbeiträge durch eine Vielzahl von Krankenkassen sich nur der Anteil der Arbeitnehmer erhöht. Die BRH Forderung an die Politik lautete daher deutlich: Die bestehende Regelung sollte umgehend in der Form geändert werden, dass man sich in den zuständigen politischen Gremien (zuständig wäre der Bund) wieder für die paritätische Verteilung 50 zu 50 auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausspricht. Nun will auch die SPD, dass die Krankenkassenbeiträge wieder zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden!

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(12.08.2016)
Pedal statt Blaulicht, mehr Polizisten auf die Fahrräder!
Beamtenbund und Seniorenverband Euskirchen machen mobil

(Euskirchen) Die allgemeine "Unsicherheit" ist gerade bei den älteren Bürgern in Euskirchen immer noch Alltag. Zu dem Schluss kommt der Seniorenverband BRH, der sich seit nunmehr zwei Jahren des Themas annimmt. Das Ergebnis ist deutlich: Regierung, Politik und Verwaltung beschränken sich auf fast nichts anderes als immer wieder Löcher zu stopfen. Die unerfreuliche Situation u.a. zu den Zahlen der Wohnungseinbrüche und den Straftaten in der Öffentlichkeit veranlassten die Seniorenvertreter in den letzten Monaten dazu, alle Möglichkeiten, die zur Sicherheitsverbesserung beitragen können, auf den Prüfstand zu stellen. Zu einem Besprechungsergebnis gehörte nun die Forderung, auch in Euskirchen zu prüfen, ob die Polizei nicht verstärkt auf Pedale statt Blaulicht setzen kann. Da der Seniorenverband in der Bürgerschaft sofort unglaublich viel Zuspruch erfuhr, geriet das Thema auf die Tagesordnung des DBB.

Hier versuchte der Deutschen Beamten Bundes Euskirchen (DBB) im Kreis der Vertreter aller Fachgewerkschaften zu klären, ob es eine Chance gibt, zur Stärkung der gefühlten Sicherheit gerade bei älteren Menschen mehr Polizisten auf die Fahrräder zu bekommen. Angeleitet von dem Unterthema "Präsenz ist wichtig" und der Tatsache, dass Fahrräder bei der Polizei Euskirchen zur Verfügung stehen, glaubt der DBB, dass die Sicherheit dadurch deutlich verbessert werden kann. Und wenn das so ist, warum sollte die Möglichkeit dann keine Anwendung finden? Befürwortend wurden Argumente gesammelt: Auf dem Fahrrad sieht man einfach mehr, auf zwei Rädern kann man zudem Situationen besser einschätzen als aus dem Auto, außerdem arbeitet ein solcher Streifendienst schnell, leise und spürt mehr auf, etwa in Parks, in Unterführungen, in schmalen Straßen, die man mit dem Auto nur umkreisen kann, auf Fußgängerwegen. Auch die in der Stadt radelnden Polizisten selbst haben eher Kontakt mit den Bürgern.

Der DBB will nun über die Politik anstoßen, dass für Euskirchen einmal ein ausgefülltes Projekt gestartet wird. "Ausgefüllt" soll heißen, nicht gelegentlich, wenn Personal da ist, sondern regelmäßige Präsenz zeigen. Zudem optimal ausgerüstet mit entsprechenden "Dienstfahrzeugen": Fahrrad, Funktionskleidung statt Uniform sowie mit Helm. Und aktiv sein, mit Kontaktmöglichkeiten zwischen Fahrradstreifen und motorisierten Streifen.

Der DBB richtet sich auf die bekannten Gegenargumente wie Personalmangel ein, denn nach wie vor fehlt in Euskirchen selbst nach der angekündigten Verstärkung Personal im hiesigen Polizeidienst. Der DBB: "Realistisch muss davon ausgegangen werden, dass die Polizei in Euskirchen am Ende, nachdem noch viele aktive Polizisten in Pension gegangen sind, mehr Abgänge statt Zugänge haben wird!" Zu diesem Zweck will nun der DBB die Politik und hier insbesondere den Innenminister angehen und dabei auch die ganze Absurdität der versprochenen Personalverstärkung bei der Euskirchener Polizei deutlich machen. Es ist nämlich auch Vorgabe des Ministeriums, dass die Polizisten Überstunden zwingend in den nächsten Jahren abfeiern müssen. Der DBB-Chef Hans Burggraf: "Da unsere meisten Polizisten deutliche Überstunden leisten mussten, bedeutet der Zwang, in einer bestimmten Frist die Stunden abfeiern zu müssen, dass in Euskirchen weiterhin und auf lange Sicht häufig nur die Mindeststärke erreicht wird."

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(10.08.2016)
Wachablösung beim Seniorenverband BRH NRW -
Martin Enderle (Bielefeld) neuer Landesvorsitzender

(Dortmund) "Interessen brauchen Vertretung - deshalb Seniorenverband BRH"! , hatten die Senioren ihrem Delegiertentag des Seniorenverbands BRH NRW als einprägsame Aussage vorangestellt. In dessen Mittelpunkt standen die Neuwahlen des Landesvorstands, wobei es die wichtigste Entscheidung an der Vorstandsspitze gab: Martin Enderle (Bielefeld) wurde einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden gewählt.


Zu dem Treffen der Senioren war auch der Landesvorsitzende des DBB NRW, Roland Staude, erschienen, der nicht nur zur aktuellen Situation - wenn es um den öffentlichen Dienst geht - informierte, sondern sich auch für den Seniorenverband als verlässlicher Partner erwies. Er bezeichnete in seinem Grußwort den BRH als politisch stark, als guten Hinweis- und Ratgeber, er sei nie ein Leisetreter gewesen.

Im weiteren Verlauf beschäftigte sich die Versammlung mit den üblichen Regularien und zahlreichen Anträgen. Deutlich wurden die Sorgen angesprochen, wie Finanzen, ehrenamtliche Mitarbeit und Mitgliederzahlen. Nüchterner Kommentar: "Das macht keine pure Freude!" Einstimmige Beschlüsse gab es dann bei den Neuwahlen: Vorsitzender Martin Enderle, Stellvertretende Vorsitzende und Frauen- und Hinterbliebenenvertreterin Ingeborg Kölling, Schatzmeister Roland Wodarzik, Beisitzer: Elke Cole, Heinz Jöstingmeier und Dr. Volkhard Riedel. Landesvorsitzender Hans Burggraf hatte zuvor sein Amt abgegeben, die Delegierten ernannten ihn zum Abschluss der Wahlen zum neuen Ehrenvorsitzenden.

Bleibt festzuhalten, dass sich der Delegiertentag im Rahmen einer Resolution einstimmig gegen die wieder aufkommende Idee einer einheitlichen Bürgerversicherung ausgesprochen hat. Damit wurde recht deutlich ein Beschluss für den Erhalt des gegliederten Krankenversicherungssystems und damit gegen die Bürgerversicherung gefasst.

Zur Person Martin Enderle:
Martin Enderle (Bielefeld, 61), Dipl.-Ing. Landschaftsplanung, der Beamte im Ruhestand verfügt über jahrelange Kommunalerfahrung, davon 1988 - 1992 in Aufbau und Leitung des Umweltamtes der Stadt Münster sowie von 1992 - 2000 als Beigeordneter und Dezernent für Umwelt, Gesundheit und Verkehr der Stadt Bielefeld. Mit Enderle gewinnt der Seniorenverband - der sich im DBB NRW als einzige Fachgewerkschaft ausschließlich um die Belange älterer Menschen kümmert - neben dem ausgewiesenen Finanzexperten und Steuerberater Roland Wodarzik über eine weitere Fachkraft des Öffentlichen Dienstes mit großer Erfahrung.

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(07.08.2016)
Resolution des Seniorenverbands BRH NRW gegen Bürgerversicherung

Dortmunder Resolution des Seniorenverbands BRH NRW

3. August 2016

Der Delegiertentag des Seniorenverbandes BRH NRW fordert alle Verantwortlichen in Bund und Ländern auf, sich verstärkt für eine Stabilisierung und den Erhalt des zweigleisigen Systems im deutschen Gesundheitswesen einzusetzen. Die gesetzliche (GKV) als auch die private (PKV) Krankenversicherung müssen als eigenständige Strukturen erhalten bleiben. Die Delegiertentagung des BRH NRW erteilt dem überwiegend vom linken Parteienspektrum befürworteten Konzept der Bürgerversicherung eine klare Absage.

Thesen zur Begründung

Mit der wieder stark diskutierten Einführung einer sogenannten Bürgerversicherung würde der historisch gewachsenen Pluralität der Versicherungsformen ein Ende gesetzt, ohne dass nach Auffassung des Seniorenverbandes mit diesem Schritt eine nachhaltige Sanierung des Systems der gesetzlichen Krankenversicherung erreicht werden kann. Deshalb hält der BRH als Interessenvertretung der älteren Menschen an der bewährten Zweigleisigkeit mit GKV und PKV fest. Der BRH ist überzeugt: Würde die bestehende Wettbewerbssituation beseitigt, hätte dies negative Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung in Deutschland.

Die Delegierten wollen einmal mehr die Verantwortlichen auf die schädlichen Nebenwirkungen und Folgen einer Vereinheitlichung aufmerksam machen, weil sie sich als Vertreter der Älteren in besonderem Maße verantwortlich fühlen. Das deutsche Gesundheitssystem mit freier Arzt- und Krankenhauswahl, mit einem flächendeckenden medizinischen Versorgungsnetzes sowie Zugang zum medizinischen Fortschritt ist eines der besten der Welt. Ein Blick über die Grenze zeigt: Die medizinische Versorgung in Ländern mit Einheitssystemen ist mit langen Wartezeiten, hohen Zuzahlungen und begrenztem Leistungsumfang deutlich schlechter. Zugang zur Spitzenmedizin haben in solchen Einheitssystemen nur Menschen, die es sich leisten können.

Deshalb appellieren die Delegierten des BRH NRW an die in Deutschland Verantwortlichen, nicht dem Druck des linken Parteienspektrums zu folgen. Wir fordern sie auf, alles Nötige für den Erhalt des zweigleisigen Systems im deutschen Gesundheitswesen zu tun und diese Resolution auch als Aufforderung zur Verbesserung des Vorhandenen zu verstehen.

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